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Aachen: Auto durchbricht Polizeikontrolle, Jugendlicher versucht zu flüchten

Am vergangenen Freitag floh ein Jugendlicher mit einem Auto vor der Polizei. Die Einsatzkräfte konnten das Fahrzeug stoppen und den Fahrer kontrollieren.

Foto: Depositphotos

Aachen (ost)

Letzten Freitag (06.03.2026) floh ein Jugendlicher mit einem Auto vor der Polizei. Nach einer kurzen Verfolgung gelang es den Polizeikräften, das Fahrzeug zu stoppen und die Fahrt zu beenden. Der minderjährige Fahrer wird jetzt strafrechtlich verfolgt.

Am Freitagabend führten Polizeikräfte aus Aachen im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit belgischen und britischen Polizeikräften eine Verkehrskontrolle am Elsassplatz durch. Gegen 20:20 Uhr sollte ein PKW mit fünf Insassen kontrolliert werden. Anstatt anzuhalten, durchbrach der Fahrer die Kontrollstelle und floh. Die Polizei nahm die Verfolgung auf und konnte das Fahrzeug mit den Insassen am Reichsweg stoppen und kontrollieren.

Die Insassen waren alle Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren. Das Auto war nicht zugelassen und nicht versichert. Im Fahrzeug fanden die Beamten gestohlene Kennzeichen. Die montierten Nummernschilder waren ebenfalls gestohlen und gehörten nicht zum Auto. Ob das Fahrzeug auch gestohlen war, wird derzeit von der Kriminalpolizei untersucht. Der 15-jährige Fahrer besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Es gab während der Verfolgungsfahrt keine Gefährdungssituationen, so die aktuellen Informationen.

Die Jugendlichen wurden den Erziehungsberechtigten übergeben. Der 15-Jährige wird nun einem umfassenden Strafverfahren unterzogen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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