Vier Personen brachen in Gaststätte ein, zwei festgenommen. Kripo bittet um Mithilfe zur Ergreifung der anderen.
Aachen: Einbrecher festgenommen, Polizei sucht Zeugen

Eschweiler (ost)
In der Nacht vom Samstag auf Sonntag (30.08.2026) brachen vier Personen in eine Gaststätte in der Tannenbergstraße ein. Zwei Verdächtige wurden von der Polizei auf frischer Tat festgenommen. Die Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen, um die anderen beiden zu schnappen.
Nach aktuellen Informationen brachen die vier Männer gegen 03:20 Uhr in die Gaststätte ein und stahlen Bargeld in Höhe eines mittleren dreistelligen Betrags. Die Polizei Aachen traf sie dabei an. Ein aufmerksamer Anwohner hatte zuvor die Polizei gerufen und die Einbrecher gemeldet.
Dank des schnellen Anrufs konnte eine weitere Person in der Nähe der Gaststätte von den ersten Streifenwagenbesatzungen festgenommen werden. Die drei anderen Verdächtigen flüchteten zu Fuß vom Tatort. Ein Polizeihund der Polizei Aachen konnte jedoch ihre Spur aufnehmen und die Beamten zu einem Park führen. Dort hatte sich ein zweiter Einbrecher im Gebüsch versteckt. Auch er wurde mit Hilfe des Polizeihundes festgenommen und zur Polizeiwache gebracht.
Die anderen beiden Verdächtigen sind bisher unbekannt, daher bittet die Kriminalpolizei Aachen die Bevölkerung um Unterstützung.
Personen, die Hinweise geben können oder Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei zu wenden. Das zuständige Kriminalkommissariat ist unter der Rufnummer 0241/9577-33301 (oder außerhalb der Bürozeiten unter 0241/9577-34210) erreichbar. (gw)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 445 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2.614 männliche und 455 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, wovon 458 männlich und 60 weiblich waren. 206 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, wobei 596 männlich und 75 weiblich waren. 310 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








