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Aachen: Flucht vor Polizeikontrolle endet in Verkehrsunfall

Ein Autofahrer versucht einer Verkehrskontrolle zu entkommen und kollidiert mit Pollern. Ermittlungen wegen mehrerer Verkehrsdelikte eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Eschweiler (ost)

In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch (03.06.2026) versuchte ein Mann, einer allgemeinen Verkehrskontrolle der Polizei zu entkommen. Die Konsequenzen seiner Flucht waren schwerwiegend.

Etwa kurz vor 01:00 Uhr sollte das Fahrzeug des 23-jährigen Mannes auf der Schützenstraße kontrolliert werden. Der Fahrer des Autos ignorierte jedoch die Anhaltezeichen der Polizei und entkam der Kontrolle. Das Fahrzeug fuhr dann über einen Feldweg und stieß dabei gegen Poller. Im Zuge der polizeilichen Fahndung wurde das Auto schließlich auf einem Parkplatz am Floraweg gefunden: verlassen und verschlossen. Der Fahrer wurde kurz darauf ermittelt und angetroffen.

Aufgrund von Hinweisen auf möglichen Drogenkonsum wurde dem Mann auf einer Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Außerdem stellten die Beamten fest, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nicht zu dem genutzten Auto gehörten. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt.

Das Verkehrskommissariat der Polizei Aachen hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen den Mann wurden entsprechende strafrechtliche Verfahren eingeleitet: unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Kennzeichenmissbrauchs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort. (sk)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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