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Aachen: Geschwindigkeitskontrollen auf der Zweifaller Straße

Die Polizei Aachen hat am Dienstag stationäre Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Die Hälfte der gemessenen Fahrzeuge war zu schnell unterwegs.

Foto: unsplash

Roetgen (ost)

Am Dienstag (28.07.2026) führte der Verkehrsdienst der Polizei Aachen Geschwindigkeitsmessungen im Bereich der Zweifaller Straße durch. Die Hälfte der gemessenen Fahrzeuge fuhr zu schnell und muss nun mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen.

Seit etwa 16 Uhr überwachten die Einsatzkräfte des Verkehrsdienstes den Verkehr (in beiden Fahrtrichtungen) auf der Zweifaller Straße in der Nähe der Zufahrt zur örtlichen Kläranlage. Dieser Abschnitt liegt außerhalb der Ortschaft und hat seit Kurzem eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Es zeigte sich schnell, dass nicht alle Verkehrsteilnehmer die vorgeschriebene Geschwindigkeit einhielten:

Insgesamt wurden 271 Fahrzeuge gemessen. 146 Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs. 64 von ihnen müssen mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen. Gegen 82 Verkehrsteilnehmer wurden Verwarngelder verhängt. Ein Autofahrer war besonders schnell unterwegs und wurde mit 92 km/h erwischt.

Unter den 146 Fahrzeugen befanden sich auch 12 Motorräder, die zu schnell fuhren. Eines davon war mit 87 km/h unterwegs.

Überschreitung der Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptursachen für Unfälle. Die Polizei Aachen wird daher auch in Zukunft entsprechende Kontrollen durchführen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. (gw)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. In innerorts gelegenen Bereichen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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