Die Polizei Aachen führte gemeinsam mit belgischen und niederländischen Kräften Kontrollen im Grenzraum durch. Es wurden diverse Verstöße festgestellt und Maßnahmen ergriffen.
Aachen Grenzregion: Euregionale Zusammenarbeit – Bilanz Kontrollaktion

Aachen Grenzregion (ost)
Am Donnerstag (24.09.2026) führte die Polizei Aachen in Zusammenarbeit mit belgischen und niederländischen Polizeikräften sowie Einsatzkräften der Bundespolizei Aachen verschiedene Kontrollaktionen im Grenzgebiet durch. Die Überprüfung von reisenden Tätergruppen, der Verkehrstauglichkeit von Fahrzeugen und der Fahrzeugführer standen dabei im Mittelpunkt. Die Kontrollen erstreckten sich von den Mittagsstunden bis in den Abend hinein.
In der Lütticher Straße wurden etwa 70 Fahrzeuginsassen kontrolliert. Es wurden sechs Strafanzeigen (Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und gegen das Waffengesetz) erstattet, vier Ordnungswidrigkeiten festgestellt (darunter einmal Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln mit anschließender Blutprobe) und 9 Verwarngelder verhängt.
Entlang der Roermonder Straße wurden insgesamt 85 Verkehrsteilnehmende kontrolliert. Sechs Verwarngelder und drei Ordnungswidrigkeiten (darunter einmal Verstoß gegen das Waffengesetz) wurden dabei festgestellt.
In der Grenzregion wurden während einer gemeinsamen Streifenfahrt mit den Nachbarbehörden etwa 50 Personen kontrolliert. Dabei wurden mehr als 20 Verstöße im Straßenverkehr festgestellt (einschließlich einer Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und ungefähr 20 Verwarngelder).
Die Polizei Aachen wird solche Kontrollaktionen fortsetzen und auch zukünftig ähnliche Einsätze in der Grenzregion durchführen. Regelmäßige Kontrollen sind ein wichtiger Bestandteil der polizeilichen Arbeit und dienen der frühzeitigen Erkennung von Straftaten. Das Ziel ist es, das Sicherheitsgefühl der Menschen in der Grenzregion zu stärken, Straftaten zu verfolgen und für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu sein. (gw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








