Ein 32-jähriger Ukrainer versuchte eine Flasche Schnaps im Wert von 3,30 EUR zu stehlen. Er wurde wegen Trunkenheit im Verkehr zu 600,- EUR Geldstrafe verurteilt.
Aachen: Haftbefehl vollstreckt, Bundespolizei erwischt Ukrainer beim Ladendiebstahl

Aachen (ost)
Ein 32-jähriger Ukrainer musste gestern den wohl teuersten Schnaps seines Lebens bezahlen. Polizeibeamte in Aachen wurden gegen 17 Uhr zu einem Drogeriemarkt im Aachener Hauptbahnhof gerufen, wo ein Ladendiebstahl gemeldet wurde.
Bei ihrer Ankunft trafen sie auf einen 32-jährigen Ukrainer, der versucht hatte, eine Flasche Schnaps im Wert von 3,30EUR zu stehlen. Bei der Überprüfung seiner Daten stellten die Beamten fest, dass kürzlich ein Haftbefehl ausgestellt worden war. Am 19.05.26 wurde die Person von der Staatsanwaltschaft Fulda wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe von 600,- EUR oder 10 Tagen Haft verurteilt. Darüber hinaus ergaben sich Hinweise auf einen möglicherweise unerlaubten Aufenthalt. Die Strafanzeige wurde entsprechend erweitert. Der Ukrainer war in der Lage, die geforderte Geldstrafe zu zahlen. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde er mit einer Meldeauflage für das zuständige Ausländeramt entlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und 57879 im Jahr 2023. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen lag bei 49610 und 51099, die weiblichen Verdächtigen bei 6757 und 6780 und die nicht-deutschen Verdächtigen bei 16655 und 18722 in den Jahren 2022 und 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Drogenfällen verzeichneten, zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Tendenz, jedoch mit etwas niedrigeren Zahlen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








