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Aachen: Haftbefehl vollstreckt – Mazedonier muss Strafe absitzen

Die Bundespolizei in Aachen konnte einen mazedonischen Staatsangehörigen festnehmen, der eine Restfreiheitsstrafe von 363 Tagen zu verbüßen hatte. Der Gesuchte wurde aufgrund von diversen Straftaten festgenommen.

Bundespolizei nimmt hinlänglich polizeibekannten Straftäter fest - Reststrafe von 363 Tagen stand noch aus
Foto: Presseportal.de

Aachen (ost)

Am Abend des 16.04.2026 hat die Bundespolizei in Aachen einen Staatsbürger aus Mazedonien in der Nähe des Hauptbahnhofs festgenommen, der aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Trier gesucht wurde und noch eine Reststrafe von 363 Tagen wegen Drogenstraftaten verbüßen musste. Der Verurteilte wurde bereits aufgefordert, seine Reststrafe anzutreten, kam jedoch nicht zur Haft, weshalb ein Haftbefehl erlassen wurde.

Der 53-jährige mazedonische Staatsbürger wurde sofort verhaftet und war der Bundespolizei bereits bekannt. Der gesuchte Straftäter war bereits in der Vergangenheit mehrfach wegen verschiedener Straftaten aufgefallen, insbesondere wegen Gewaltverbrechen wie Bedrohungen und schwerer Körperverletzung. Außerdem wurde er wegen Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Waffengesetz, das Betäubungsmittelgesetz und das Anti-Doping-Gesetz festgenommen.

Dem Mazedonier wurde der Haftbefehl vorgelesen und schließlich dem polizeilichen Gewahrsam in Aachen übergeben. Auch die Staatsanwaltschaft in Trier wurde über die Festnahme des gesuchten Straftäters informiert. Später wird er in ein Gefängnis überführt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität verzeichnet, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen weiter an, mit insgesamt 73.917 aufgezeichneten Fällen. Davon wurden 65.532 Fälle gelöst. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 57.879, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Nordrhein-Westfalen verzeichnete somit die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24