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Aachen: Haftbefehl vollstreckt und Schleusung vereitelt

Beamte der Bundespolizei in Aachen vollstreckten in der Nacht zu Dienstag einen Haftbefehl und vereitelten eine Schleusung. Am Dienstag kontrollierten sie einen PKW, der zuvor aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist war.

Foto: unsplash

Aachen (ost)

Polizeibeamte in Aachen haben in der Nacht zum Dienstag einen Haftbefehl vollstreckt und eine Schleusung verhindert.

Am Dienstag, dem 16.06.2026, führten Beamte der Bundespolizei in Aachen zusammen mit Beamten der Autobahnpolizei eine Kontrolle an einem PKW durch, der zuvor aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist war. Im Fahrzeug saßen der 36-jährige Fahrer aus der Schweiz, seine 44-jährige serbische Verlobte und ein 46-jähriger albanischer Staatsbürger.

Alle Insassen konnten ihre Identität gegenüber den Beamten nachweisen. Bei einer genauen Prüfung der Reisedokumente und Einreisestempel der beiden Mitfahrer stellte sich heraus, dass sie sich während des Aufenthalts im Schengen-Raum über den erlaubten Zeitraum hinaus aufhielten und somit illegal eingereist waren. Daraufhin wurde gegen den Fahrer ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Bei einer Durchsuchung der Personen und des Fahrzeugs wurden außerdem kleine Mengen Kokain gefunden und beschlagnahmt. Gegen den Fahrer und den Mitfahrer wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln eingeleitet. Zudem bestand der Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren war. Eine Blutprobe wurde entnommen. Die beiden Mitfahrer wurden die Einreise verweigert und an die niederländische Polizei übergeben. Der Fahrer wurde nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Später in der Nacht kontrollierten die Beamten einen 45-jährigen deutschen Staatsbürger. Bei der Überprüfung seiner Identität stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl von 90 Tagen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen ihn vorlag. Um die Haft zu vermeiden, hätte der Mann eine Geldstrafe von 2700,- Euro plus zusätzliche Verfahrenskosten von über 400,- Euro zahlen müssen. Da er das Geld nicht aufbringen konnte, wurde er in das Polizeigewahrsam in Aachen gebracht.

Quelle: Presseportal

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