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Aachen Hauptbahnhof: Taschendiebstahl-Warnung am Aachener Hauptbahnhof

Die Bundespolizei in Aachen warnt vor Taschendieben und gibt wichtige Verhaltenstipps für Reisende während der Osterferien.

Foto: unsplash

Aachen (ost)

Zu Beginn der Osterferien warnt die Bundespolizei in Aachen vor Taschendieben und gibt Reisenden wichtige Verhaltenstipps.

Anfang der Osterferien führte die Bundespolizei heute Vormittag eine Präventionsaktion am Hauptbahnhof Aachen durch. Zusammen mit einem Präventionsbeamten wurden zahlreiche Reisende gezielt angesprochen und über die Vorgehensweisen von Taschendieben informiert.

Insbesondere während der Ferienzeit nutzen Täter das erhöhte Personenaufkommen an Bahnhöfen und in Zügen aus. Vor allem beim Ein- und Aussteigen sowie in Menschenmengen kommt es immer wieder zu Diebstählen. Oft handeln die Täter in Gruppen und nutzen gezielte Ablenkungsmanöver.

Um den „Langfingern“ keine Gelegenheit zu geben, geben die Beamten den Reisenden wichtige Ratschläge und erklären typische Vorgehensweisen der Täter.

Die wichtigsten Empfehlungen der Bundespolizei:

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass viele Diebstähle bereits durch umsichtiges Verhalten vermieden werden können. Ziel der Präventionsarbeit ist es, das Sicherheitsbewusstsein der Reisenden nachhaltig zu stärken.

Sollten dennoch Wertgegenstände gestohlen werden, wird empfohlen, sofort Anzeige bei der Bundespolizei zu erstatten. Bei Verlust von Kreditkarten ist sofort die Sperrnummer 116 116 zu kontaktieren.

Die Bundespolizei ist bundesweit rund um die Uhr unter der kostenfreien Hotline 0800 – 6 888 000 erreichbar.

Trotz aller Sensibilisierung wünscht die Bundespolizei allen Reisenden und ihren Familien schöne, erholsame und vor allem sichere Osterferien.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle von 1980 auf 2725 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 1897 relativ konstant. Im Jahr 2023 waren 1520 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten gemeldeten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 39519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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