Ein Junge wurde gestern Mittag in Schaufenberg schwer verletzt. Die Autofahrerin meldete sich heute bei der Polizei, nachdem sie das Kind nach Hause gebracht hatte.
Aachen: Kind auf dem Schulweg schwer verletzt, flüchtige Autofahrerin stellt sich später
Alsdorf (ost)
Nach einem Vorfall gestern Mittag (01.04.2025) im Stadtteil Schaufenberg wurde ein junger Mann mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin des Autos, das in den Vorfall verwickelt war, hat sich heute bei der Polizei gemeldet.
Laut den bisherigen Informationen war der 11-jährige Junge gegen 13:30 Uhr auf dem Weg nach Hause von der Grundschule in der Engelstraße. Dort überquerte er die Straße und fiel hin. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Möglicherweise kam es zuvor zu einer Kollision mit einem Auto.
Die Autofahrerin brachte das Kind noch nach Hause, fuhr dann aber weg, ohne ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Der Junge brach sich bei dem Vorfall den Arm. Die flüchtige Fahrerin hat sich heute bei der Polizei gemeldet.
In diesem Zusammenhang möchte die Polizei Aachen noch einmal darauf hinweisen, wie man sich am besten nach einem Vorfall verhält:
Das Verkehrskommissariat der Polizei Aachen hat die Untersuchungen wegen Fahrerflucht aufgenommen und wird nun den genauen Ablauf des Vorfalls klären. Zeugen, die die Situation in der Engelstraße am Dienstagmittag beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden: tagsüber unter 0241-9577 42101 oder außerhalb der Bürozeiten unter 0241-95770. (sk)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)