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Aachen: Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Ein 7-jähriger Junge wurde in Roetgen von einem Transporter erfasst und schwer verletzt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Roetgen (ost)

Am Nachmittag des Mittwochs (02.09.2026) ereignete sich in Roetgen auf der Bundesstraße ein Verkehrsunfall zwischen einem Kind und einem Transporter. Das Kind wurde mit einem Rettungshubschrauber schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Gemäß den aktuellen Informationen fuhr eine 28-jährige Frau aus Aachen gegen 15:15 Uhr mit einem Lieferwagen auf der Bundesstraße in Roetgen in Richtung Aachen. In der Nähe der Bushaltestelle “Roetgen Post” betrat plötzlich ein 7-jähriger Junge aus Roetgen die Fahrbahn vor einem wartenden Linienbus und überquerte sie, ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten.

Trotz sofortiger Notbremsung konnte die 28-Jährige einen Zusammenstoß mit dem Kind nicht vermeiden und erfasste den Jungen mit ihrem Fahrzeug.

Der schwer verletzte Junge wurde von Ersthelferinnen und Ersthelfern bis zum Eintreffen der Rettungskräfte versorgt. Ein Rettungshubschrauber brachte das Kind später im Einsatzverlauf in ein Krankenhaus. Im Zuge der polizeilichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass der Junge vorerst außer Lebensgefahr ist.

Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei NRW wurde zur Spurensicherung im Rahmen der Unfallaufnahme eingesetzt. Während der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Die Polizei Aachen lobt das entschlossene und vorbildliche Handeln der Ersthelferinnen und Ersthelfer. Gerade in solchen Situationen ist es wichtig, nicht wegzuschauen, sondern Hilfe zu leisten. (gw)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen (0,59%) vertreten. Die meisten Unfälle (87,36%) sind übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 450, Schwerverletzte auf 11.172 und Leichtverletzte auf 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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