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Aachen/Laurensberg: Schusswaffe bei Raubüberfall, Frau leicht verletzt

Eine Frau wurde auf einem Feldweg überfallen, als sie von zwei Personen bedroht wurde. Trotz Fahndung konnten die Täter entkommen.

Foto: Depositphotos

Aachen/Laurensberg (ost)

Gestern Morgen (02.07.2026) ereignete sich auf einem Feldweg in der Nähe der Orsbacher Straße ein versuchter Raubüberfall. Die Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen.

Der 38-jährigen Geschädigten zufolge wurde sie gegen 11:10 Uhr zu Fuß auf einem Feldweg in der Nähe der Orsbacher Straße von zwei bisher unbekannten Personen überfallen. Die Täter näherten sich ihr zuvor mit einem Kleinkraftrad. Der Beifahrer stieg vom Fahrzeug ab, forderte Bargeld und bedrohte die Frau mit einer Schusswaffe. Als sie sich wehrte, löste sich ein Schuss aus der Waffe.

Anschließend setzte sich der Täter wieder auf das Fahrzeug und floh mit seinem Komplizen. Kurz darauf kehrte das Duo jedoch zurück und versuchte es erneut. Wieder stieg der Beifahrer vom Roller ab und forderte Bargeld. Die Frau wehrte sich erneut und versuchte ihn zu treten. Daraufhin flüchteten beide Täter ohne Beute mit dem Kleinkraftrad über die Orsbacher Straße in Richtung Orsbach.

Die Polizei Aachen untersuchte den Vorfall vor Ort. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnten die Täter nicht mehr gefunden werden. Die 38-jährige Frau wurde leicht verletzt, als die Waffe abgefeuert wurde, und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Es wird derzeit ermittelt, ob es sich bei der Waffe um eine echte Schusswaffe handelt.

Der Mann mit der Schusswaffe (Beifahrer) wird wie folgt beschrieben:

Der zweite Mann (Fahrer) wird wie folgt beschrieben:

Das Kleinkraftrad soll in den Farben Blau/Lila gewesen sein.

Die Kriminalpolizei Aachen ermittelt nun wegen versuchten schweren Raubes und bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Zeugen, die die Tat, die Flucht der Männer oder verdächtige Beobachtungen in der Nähe des Tatorts gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat unter der Telefonnummer 0241 9577-31501 entgegen. Außerhalb der Bürozeiten erreichen Zeugen die Kriminalwache unter 0241 9577-34210. (gw)

Quelle: Presseportal

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