In der Nacht von Freitag auf Samstag gab es Schussabgaben auf ein Mehrfamilienhaus. Ein 28-jähriger Mann wurde festgenommen, aber ein Haftbefehl wurde abgelehnt.
Aachen: Polizei nimmt Tatverdächtigen nach Schüssen auf Wohnhaus vorläufig fest

Aachen (ost)
In der Nacht von Freitag auf Samstag (14.03.26) wurden Schüsse auf ein Gebäude in der Peliserkerstraße abgefeuert.
Um 02:15 Uhr meldeten Augenzeugen der Polizei-Leitstelle Aachen mehrere Schussgeräusche. Bei ihrer Ankunft vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte Einschusslöcher an verschiedenen Stellen des Hauses. Zudem wurde eine Gasleitung beschädigt. Nach den entsprechenden Maßnahmen der Feuerwehr konnten die Bewohner des Gebäudes wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Ein 28 Jahre alter Mann wurde vorübergehend festgenommen, da er als möglicher Verdächtiger in Frage kam. Bei ihm wurden eine Schusswaffe und ein leeres Magazin gefunden. Seine Wohnung wurde durchsucht, wobei auch ein Sprengstoffspürhund zum Einsatz kam. Ein Antrag auf Haftbefehl wurde abgelehnt.
Da eine politisch motivierte Tat nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Staatsschutz der Polizei Aachen die Ermittlungen aufgenommen: unter anderem wegen Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Die Zuständigkeit für die Presse liegt bei der Staatsanwaltschaft Aachen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








