Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Aachen: Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht im Nordkreis

Die Polizei sucht nach einem E-Scooter-Fahrer, der eine Fußgängerin schwer verletzte. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Foto: unsplash

Alsdorf (ost)

Nach einem Vorfall zwischen einem E-Scooter-Fahrer und einer Fußgängerin am späten Dienstagnachmittag (24.02.26) bittet die Polizei um Zeugenaussagen. Die Dame aus Baesweiler erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen.

Nach den bisherigen Informationen ereignete sich der Vorfall gegen 17.40 Uhr in der Bahnhofstraße. Die Frau verließ gerade die Apotheke und wollte durch den seitlichen Ausgang zum rückwärtig gelegenen Parkplatz gehen. Gleichzeitig fuhr ein E-Scooter-Fahrer vermutlich entlang des Fahrradwegs der Bahnhofstraße. Als er nach rechts abbog, um zum Parkplatz zu gelangen, kam es aus bisher ungeklärten Gründen zu einer Kollision zwischen dem E-Scooter-Fahrer und der Fußgängerin. Die Frau stürzte und verletzte sich schwer. Der unbekannte Mann setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Frau zu kümmern. Passanten brachten die 69-Jährige in die nahegelegene Arztpraxis, von wo aus sie ins Krankenhaus gebracht wurde.

Das zuständige Verkehrskommissariat der Polizei Aachen hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Der flüchtige erwachsene Mann soll dunkel gekleidet gewesen sein und fuhr einen schwarzen E-Scooter.

Personen, die etwas gesehen haben oder Informationen zum flüchtigen E-Scooter-Fahrer haben, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise werden unter den folgenden Rufnummern entgegengenommen: während der Bürozeiten unter 0241-9577 42101 oder außerhalb der Bürozeiten unter 0241-9577 0. (sk)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556792 Fällen, was 87.36% entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24