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Aachen: Polizeifestnahmen an drei aufeinanderfolgenden Tagen

Die Bundespolizei Aachen vollstreckte mehrere Haftbefehle, darunter gegen einen Ägypter, einen Ivorer und eine Bulgarin, jeweils mit unterschiedlichen Anklagen und offenen Fahndungen.

Foto: unsplash

Aachen (ost)

Beamte der Bundespolizei Aachen haben in den vergangenen drei Tagen mehrere Haftbefehle vollstreckt.

Der Einsatz begann am Freitag um 20:40 Uhr am Hauptbahnhof Aachen. Dort wurde ein 33-jähriger Ägypter nach seiner Zugankunft angehalten und überprüft. Es gab sieben offene Fahndungen gegen ihn. Er war von verschiedenen Staatsanwaltschaften gesucht. Insgesamt 550 EUR oder 35 Tage Haft wegen Diebstahls. Einmal Untersuchungshaft wegen Diebstahls, einmal Ausweisung/Abschiebung/Zurückschiebung. Außerdem wurde er dreimal zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben, hier wegen besonders schweren Falls des Diebstahls, Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz sowie eines weiteren Diebstahls.

Anschließend wurde die Person in das Polizeigewahrsam in Aachen gebracht.

Am Samstagmorgen wurde auch ein 26-jähriger Ivorer in das Polizeigewahrsam gebracht. Er reiste mit einem grenzüberschreitenden Reisebus nach Deutschland ein. Bei der Kontrolle gab es überraschende Erkenntnisse. Neben 6 verschiedenen Identitäten gab es auch 5 offene Fahndungsnotierungen. Ein offener Haftbefehl wegen Urkundenfälschung, hier 400,-EUR Geldstrafe oder 50 Tage Ersatzfreiheitsstrafe sowie ein Untersuchungshaftbefehl wegen Betrug. Ebenfalls war er dreimal zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Hier waren die Gründe Verstoß gegen das Asylgesetz sowie Betrug.

Am Ende des Wochenendes konnte eine 23-jährige Bulgarin einer Haftstrafe entgehen. Sie kam am Sonntagabend als Beifahrerin aus Belgien nach Deutschland. Sie war wegen Diebstahls zu insgesamt 20 Tagen Haft oder einer Geldstrafe von 1600,- EUR verurteilt. Durch die Zahlung der Geldstrafe vor Ort durfte sie weiterreisen.

Quelle: Presseportal

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