Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Aachen: Raubüberfall auf Supermarkt, Täter flüchten ohne Beute

Am Samstagmorgen haben zwei Unbekannte einen Supermarkt am Bahnhof überfallen. Die Täter verletzten Zeugen und flüchteten ohne Beute, die Kriminalpolizei ermittelt.

Foto: Depositphotos

Herzogenrath (ost)

Am Samstagmorgen (09.05.2026) haben zwei Individuen einen Supermarkt am Bahnhof überfallen.

Nach aktuellen Untersuchungen betraten die beiden Kriminellen gegen 7 Uhr den Supermarkt in der Bahnhofstraße. Unter Vorhalt einer Pistole forderten sie zunächst eine Angestellte auf, Geld herauszugeben. Außerdem schlug einer der vermummten Täter der Angestellten gegen den Kopf und fesselte sie. Der andere Täter steckte Bargeld in eine mitgebrachte Tasche. Anschließend versuchten beide zu flüchten.

Im Kassenbereich versuchten Zeugen, die beiden Räuber aufzuhalten, was zu körperlichen Auseinandersetzungen führte. Zwei Mal brachten die Zeugen jeweils einen Täter zu Fall und versuchten so, sie am Weglaufen zu hindern. Beide Male wurden sie von einem der Täter mit einer Pistole bedroht, weshalb die Zeugen von den Tätern abließen. Letztendlich ließen die Täter die Beute zurück und flüchteten zu Fuß, wobei sie von einem Zeugen bis zur Alsdorfer Straße verfolgt wurden, bis der Sichtkontakt abriss. Zwei Zeugen wurden bei der körperlichen Auseinandersetzung verletzt.

Beide Täter werden als junge Männer (offensichtlich jugendliches Alter) mit schlanker Statur und dunklem Hautteint beschrieben. Beide trugen schwarze Jogginghosen und Regenjacken. Einer trug eine schwarze Regenjacke, der andere eine grüne. Beide sollen Englisch, Niederländisch und nur wenig Deutsch gesprochen haben.

Die Kriminalpolizei der Polizei Aachen hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Informationen zu den unbekannten Tätern haben, werden gebeten, sich beim ermittelnden Kriminalkommissariat zu melden: während der Bürozeiten unter 0241-9577 31501 und außerhalb der Bürozeiten unter 0241-9577 34210.(kg)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies bedeutet einen Anstieg um mehr als 1300 Fälle innerhalb eines Jahres. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen, mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24