Ein Unbekannter hat in der Nacht zu Montag Reifen an mehreren geparkten Fahrzeugen zerstochen. Die Polizei sucht nach Zeugen und Hinweisen.
Aachen: Reifen zerstochen in Stolberg

Stolberg (ost)
In der Nacht von Sonntag auf Montag (18.05.2026) hat ein Unbekannter in der Gegend der Aachener Straße die Reifen mehrerer geparkter Fahrzeuge zerstochen.
Laut bisherigen Informationen bemerkte eine Fußgängerin während eines nächtlichen Spaziergangs mit ihrem Hund gegen 02:30 Uhr zunächst mehrere laute Geräusche. Danach sah sie eine männliche Person, die einen bislang unbekannten Gegenstand in der Hand hielt. Als die Zeugin sie sah, entfernte sich die Person in Richtung Innenstadt. Der Verdächtige wird als 1,70 bis 1,75 m groß beschrieben. Er hat eine sportliche Figur, helles, kurzes Haar und trug helle Kleidung.
Die angerufenen Polizeieinheiten stellten insgesamt sieben beschädigte Fahrzeuge fest. Nach dem aktuellen Stand wurden an den Fahrzeugen jeweils ein oder teilweise zwei Reifen beschädigt. Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass noch weitere Fahrzeuge beschädigt wurden.
Die örtliche Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur flüchtigen Person geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Aachen zu melden: tagsüber unter der Rufnummer 0241-9577 33301 oder außerhalb der Bürozeiten unter 0241-34210. (sk)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








