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Aachen: Schwerer Raubüberfall mit Schusswaffe

In der Nacht zu Dienstag ereignete sich ein Raubüberfall in der Minoritenstraße, bei dem ein maskierter Täter Bargeld und ein Handy forderte.

Foto: Depositphotos

Aachen (ost)

In der Nacht vom Montag auf Dienstag (21.04.2026) ereignete sich gegen 01:25 Uhr in der Minoritenstraße ein schwerer Raubüberfall.

Nach den bisherigen Informationen näherte sich ein maskierter unbekannter Täter einer Gruppe niederländischer Personen, die sich in der Nähe der Kreuzung Minoritenstraße / Seilgraben aufhielten. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte er Bargeld von ihnen. Ein Opfer übergab dem Unbekannten Bargeld und sein Mobiltelefon.

Der Täter flüchtete zu Fuß vom Tatort und verlor dabei das geraubte Handy. Zeugen in der Nähe des Tatorts sahen ein Fahrzeug (dunkler BMW), das kurz nach der Tat mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Bushof davonfuhr. Es gibt Hinweise darauf, dass dieses Fahrzeug mit dem Täter in Verbindung steht.

Die Opfer blieben unverletzt. Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, ca. 1,80 m groß, braune Augen, grauer Pullover, trug eine schwarze Sturmhaube.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen schwerer räuberischer Erpressung aufgenommen. Personen, die Informationen zum Überfall oder zum flüchtigen Täter haben, werden gebeten, sich bei den Ermittlern unter 0241-9577 31501 (oder außerhalb der Bürozeiten unter 0241-9577 34210) zu melden. (kg)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen, von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland, mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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