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Aachen: Streit am Elisenbrunnen – Mann zieht Messer

Polizeieinsatz nach Streit mit Jugendlichen, Mann bedroht diese mit Messer. Kriminalpolizei ermittelt wegen Bedrohung und Volksverhetzung.

Foto: Depositphotos

Aachen (ost)

Am Abend des Sonntags (01.03.2026) ereignete sich gegen 20 Uhr ein Vorfall in der Nähe des Elisenbrunnens, der zu einem Polizeieinsatz führte. Dort geriet ein Mann in einen Streit mit einer Gruppe Jugendlicher und zog ein Messer. Die Kriminalpolizei hat nun die Untersuchungen aufgenommen.

Nach aktuellen Informationen befand sich ein 47-jähriger Mann am Holzgraben, als er aus bisher unbekannten Gründen in einen Konflikt mit einer Gruppe Jugendlicher geriet. Dabei zog der 47-Jährige ein Messer und bedrohte die Jugendlichen damit.

Augenzeugen alarmierten die Polizei. Die Einsatzkräfte trafen den Mann an, der das Messer sofort ablegte, als er angesprochen wurde. Der polizeibekannte Mann war sehr aufgebracht und beleidigte während des Einsatzes sowohl einen Polizeibeamten als auch die Gruppe Jugendlicher auf rassistische Weise. Der 47-Jährige behauptete außerdem, von den Jugendlichen getreten worden zu sein.

Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen wegen Bedrohung, Körperverletzung und Volksverhetzung aufgenommen. Die Jugendlichen blieben unverletzt. Das sichergestellte Messer war ein Küchenmesser.

Der Mann wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht. (kg)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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