Ein Mann wurde mit gefälschten Dokumenten erwischt und musste 600 Euro als Sicherheitsleistung zahlen.
Aachen: Urkundenfälschung bei Grenzkontrolle

Aachen (ost)
Polizeibeamte stellten während der wiedereingeführten Grenzkontrollen fest, dass drei Dokumente total gefälscht waren. Der betroffene Person wurde eine empfindliche Sicherheitsleistung auferlegt.
Am Sonntagmittag kontrollierten Beamte der Bundespolizei auf der Autobahn 4 bei Aachen einen 41-jährigen russischen Staatsbürger, der zuvor mit seinem Auto aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist war. Obwohl er sich gegenüber den Beamten mit seinem russischen Reisepass und einem belgischen Aufenthaltstitel ordnungsgemäß ausweisen konnte, entsprach sein vorgelegter Führerschein nicht den gesetzlichen Anforderungen, was Zweifel an der Echtheit des Dokuments aufkommen ließ. Eine Überprüfung im polizeilichen System ergab, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten zwei weitere total gefälschte Dokumente. Hinter der Sonnenblende auf der Fahrerseite fanden sie einen total gefälschten polnischen Führerschein. Zudem wurde in der Mittelkonsole in einem Scheckkartenheft ein ebenfalls total gefälschter polnischer Aufenthaltstitel gefunden, der auf eine andere weibliche Person ausgestellt war. Der Mann wurde zur weiteren Bearbeitung des Sachverhalts zur Dienststelle gebracht. Die Dokumente wurden beschlagnahmt und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro wurde zur Sicherung des Strafverfahrens erhoben.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann von der Dienststelle entlassen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Quelle: Presseportal








