Ein Fußgänger wurde von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, vorhandene Querungshilfen zu nutzen.
Aachen: Verkehrsunfall in Innenstadt – Fußgänger von Auto erfasst

Aachen (ost)
Am Abend des Mittwochs (03.06.2026) ereignete sich auf der Heinrichsallee ein Verkehrsunfall, bei dem ein 64-jähriger Mann aus Aachen schwer verletzt wurde. Die Ermittlungen wurden vom Verkehrskommissariat der Polizei Aachen aufgenommen.
Nach aktuellen Informationen war ein 37-jähriger Mann aus Aachen gegen 23:45 Uhr mit seinem Fahrzeug auf der Heinrichsallee in Richtung Hansemannplatz unterwegs. Zur gleichen Zeit überquerte ein Fußgänger in dunkler Kleidung von rechts nach links die Straße. Trotz eines Ausweichversuchs des Autofahrers kam es zu einer Kollision. Der Fußgänger wurde vom Auto erfasst und blieb schwer verletzt auf der Straße liegen.
Der Autofahrer und ein anderer Verkehrsteilnehmer leisteten Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei Aachen fest, dass der verletzte Fußgänger unter Alkoholeinfluss stand. Er wurde mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht.
Während der Unfallaufnahme war die Heinrichsallee zeitweise gesperrt.
Die Polizei Aachen empfiehlt: Nutzen Sie als Fußgänger vorhandene Überwege wie Fußgängerüberwege, Ampeln oder Mittelinseln. Diese Einrichtungen tragen maßgeblich dazu bei, Straßen sicher zu überqueren und das Risiko schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren. Durch vorausschauendes Verhalten können alle Verkehrsteilnehmer einen wichtigen Beitrag zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit anderer leisten. (gw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. In Ortslagen innerorts gab es 55.296 Unfälle, was 8,68% entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) wurden 17.437 Unfälle registriert, was 2,74% entspricht, und auf Autobahnen ereigneten sich 6.889 Unfälle, was 1,08% ausmacht. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








