Motorradfahrer flüchtet nach Zusammenstoß mit Auto und wird festgenommen. Frau bleibt unverletzt.
Aachen: Verkehrsunfall in Würselen

Würselen (ost)
Am Samstagnachmittag (07.03.2026) kollidierten in der Innenstadt ein Auto und ein Motorrad.
Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr eine 62-jährige Frau auf der Aachener Straße (von Aachen in Richtung Würselen) und wollte gegen 17.30 Uhr links auf den Supermarkt-Parkplatz abbiegen. Ein 46-jähriger Motorradfahrer aus Würselen versuchte die Frau zu überholen, was zu dem Zusammenstoß führte.
Nach dem Unfall flüchtete er zu Fuß in Richtung Grevenberger Straße. Ein Zeuge verfolgte ihn und fand ihn versteckt unter einem Balkon. Zusammen mit anderen Passanten brachte er ihn zurück zum Unfallort.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Mann unter Drogeneinfluss und Alkohol stand und keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Er beleidigte und bedrohte zudem die anwesenden Zeugen. Der Mann wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest war positiv. Im Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Das Kennzeichen am Motorrad stimmte nicht mit den Papieren überein.
Die Autofahrerin aus Würselen blieb unverletzt.
Das Verkehrskommissariat der Polizei Aachen hat die Ermittlungen aufgenommen: unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, unerlaubtem Verlassen des Unfallorts, Beleidigung, Bedrohung und Kennzeichenmissbrauchs.
Das Foto kann im Rahmen der Berichterstattung frei verwendet werden. (sk)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92%), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13%) und 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59%). Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 (87,36%). In der Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








