Beamte der Bundespolizei in Aachen stellten am 23.06.2026 bei der Kontrolle eines aus Belgien eingereisten Fahrzeugs mehr als 26.000,- Euro nach Fund in Reserveradmulde sicher. Der Fahrzeugführer verstrickte sich in Widersprüche und wurde positiv auf Kokain getestet.
Aachen: Widersprüchliche Aussagen nach Bargeldfund

Aachen (ost)
Polizeibeamte in Aachen haben am 23.06.2026 bei der Überprüfung eines Fahrzeugs, das aus Belgien eingereist ist, mehr als 26.000 Euro in der Reserveradmulde gefunden und sichergestellt.
Am 23.06.2026 planten Polizeibeamte in Aachen die Kontrolle eines Fahrzeugs, das zuvor aus Belgien in das Bundesgebiet eingereist war. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit konnten die Beamten das Fahrzeug erst vor dem Rastplatz Tunnel stoppen. Der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen von hinten. Anschließend wechselte der Fahrer die Fahrtrichtung von der Einreise- zur Ausreiseseite und fuhr erneut in Richtung Belgien. Die Beamten schafften es, sich vor das Fahrzeug zu setzen und es anzuhalten. Der Fahrer war ein 44-jähriger Marokkaner, der sich ordnungsgemäß ausweisen konnte. Im Fahrzeug saß auch sein 49-jähriger Beifahrer, der sich nur mit seinem Aufenthaltstitel ausweisen konnte. Eine Überprüfung in den Polizeisystemen ergab, dass der Beifahrer gültige Dokumente besaß. Beide Insassen verneinten, verbotene Gegenstände oder mehr als 10.000 Euro Bargeld ins Bundesgebiet eingeführt zu haben. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs wurde in der Reserveradmulde ein Briefumschlag mit mehreren tausend Euro gefunden. Das Geld war in separaten Briefumschlägen verpackt. Auf Nachfrage gab der Mann an, dass er das Geld für ein Auto in Aachen verwenden wollte. Er konnte den Beamten später eine Anzeige vorzeigen. Während der Kontrolle verstrickte sich der 44-Jährige in Widersprüche. Zur weiteren Klärung des Sachverhalts und zur Zählung des Geldes mit einer Geldzählmaschine wurde der Mann zur Dienststelle gebracht. Dort wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt, der positiv auf Kokain ausfiel. Anschließend wurde das Auto des Mannes von einem Diensthund der Landespolizei aus Aachen durchsucht, ohne weitere Funde. Das Geld wurde in Anwesenheit des 44-Jährigen gezählt. Es handelte sich um einen Betrag von über 26.000 Euro. Nach Rücksprache mit der Zoll-Leitstelle wurde beschlossen, gegen den Mann ein Strafverfahren wegen Geldwäsche einzuleiten und das Geld sicherzustellen. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann von der Dienststelle entlassen.
Quelle: Presseportal








