Kriminalpolizei ermittelt nach sexuellem Übergriff und Raubdelikt in Aachener Studentenwohnheim. Tatverdächtiger flüchtig, Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung.
Aachen: Zeugensuche nach Übergriff in Studentenwohnheim

Aachen (ost)
Nach den bisherigen Untersuchungen ereignete sich vor zwei Wochen in einem Studentenwohnheim ein sexueller Übergriff. Außerdem wird der Verdacht eines Raubdelikts geprüft. Der unbekannte Täter ist seit der Tat auf der Flucht. Trotz intensiver Ermittlungen konnte die Identität des Verdächtigen bisher nicht festgestellt werden. Die Polizei Aachen bittet nun um Unterstützung und Hinweise aus der Bevölkerung.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge wurde die Polizei in der Nacht zum Montag (29.06.2026) um kurz nach Mitternacht (00:30 Uhr) zu einem Studentenwohnheim in der Rütscher Straße (in der Nähe der Roermonder Straße) gerufen. Nach derzeitigen Ermittlungen kam es in einem Gemeinschaftsbadezimmer des Gebäudes zu einem sexuellen Übergriff auf eine junge Studentin. Darüber hinaus bedrohte der bisher unbekannte Täter die junge Frau mit einem Messer. Durch das Erscheinen eines Zeugen wurde der Täter bei der weiteren Ausführung der Tat gestört. Daraufhin flüchtete er in unbekannte Richtung.
Eine Nahbereichsfahndung der Polizei verlief ergebnislos.
Da der Täter trotz intensiver Ermittlungen bisher nicht identifiziert werden konnte, bittet die Polizei Aachen um Hinweise. Wer hat im Studentenwohnheim in der Rütscher Straße oder in der Umgebung (z.B. Roermonder Straße) in der Nacht vom 28.06. auf den 29.06.2026 verdächtige oder unbekannte Personen gesehen und/oder kann Informationen zum Täter geben.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, 20-30 Jahre alt, 1,80 m groß oder größer, europäisches Aussehen, dunkle, mittellange Haare mit leichter Ponyfrisur im Stirnbereich. Er soll ein schwarzes T-Shirt getragen haben. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Täter zum Tatzeitpunkt eine Brille trug.
Das zuständige Kriminalkommissariat ist während der Bürozeiten unter 0241-9577 31201 erreichbar. Außerhalb der Bürozeiten nimmt die Kriminalwache alle Hinweise unter 0241-9577 34210 entgegen. (kg)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, weibliche Verdächtige auf 75 und nicht-deutsche Verdächtige auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








