Ein Waschbär sorgt für Aufregung in Polizeischleuse. Trotz freundlicher Hinweise zeigt er sich entspannt und wenig kooperativ, bevor er wieder verschwindet.
Aachen: Zwischen Gitter und Gelassenheit

Aachen (ost)
Ein ungeplanter „Besucher“ ohne Ausweis, aber mit auffälliger Gesichtsmaske, tauchte am Samstag (25.04.26) im Bereich des Zentralen Polizeigewahrsamsdienstes auf.
Um 09:15 Uhr wurde das Tier zum ersten Mal in der Schleuse gesichtet. Statt nervös zu werden, zeigte sich der Waschbär entspannt – jedoch wenig kooperationsbereit. Er ignorierte mehrere „freundliche Hinweise“ das Gelände zu verlassen und versteckte sich im Rollkasten des Tores.
Selbst die Hilfe von Experten konnte ihn nicht überzeugen. Doch letztendlich löste sich die Situation ohne weiteres Eingreifen: Bei einer späteren Nachschau war der Waschbär bereits verschwunden.
Der Vorfall war damit abgeschlossen. Es bleibt die Erkenntnis, dass nicht jeder „Eindringling“ böse Absichten hat – manche sind einfach nur neugierig.
Waschbären sind mittlerweile in Städten keine Seltenheit mehr und werden mancherorts sogar als Plage angesehen. Trotz ihres niedlichen Aussehens sind es Wildtiere. Bitte Abstand halten, nicht füttern und ihren Lebensraum respektieren. Bei Problemen: Ordnungsamt, Jagdbehörde oder im Notfall die Polizei kontaktieren.
Das Foto kann rechtefrei für Berichterstattungszwecke verwendet werden. (sk)
Quelle: Presseportal








