Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Adendorf: Motorradfahrer von Fahrbahn abgekommen – Polizei sucht Zeugen

Ein Motorradfahrer verlor nach einem Ausweichmanöver das Gleichgewicht und stürzte in den Straßengraben. Der unbekannte Pkw-Fahrer setzte seine Fahrt fort.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Nach einem Autounfall, der sich am vergangenen Donnerstagnachmittag (16.07.2026) auf der Kreisstraße 64 (K64) südlich von Adendorf ereignete, sucht das zuständige Verkehrskommissariat 2 der Bonner Polizei nach einem unbekannten Unfallbeteiligten.

Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr ein Fahrer eines Kleinkraftrads gegen 16:30 Uhr auf der K64 von Adendorf in Richtung Eckendorf. In einer Linkskurve kam ihm ein unbekanntes Auto entgegen, das so weit in der Mitte der einspurigen Straße war, dass der Fahrer des Kleinkraftrads gezwungen war, nach rechts auszuweichen.

Als Folge des Ausweichmanövers verlor der Fahrer des Kleinkraftrads das Gleichgewicht, kam von der Straße ab und stürzte in den Graben. Der entgegenkommende Autofahrer setzte seine Fahrt in Richtung Adendorf fort, ohne sich um den Gestürzten zu kümmern oder seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Der Fahrer des Kleinkraftrads wurde bei dem Sturz verletzt. An seinem Fahrzeug entstand erheblicher Schaden. Das Auto wird lediglich als dunkles Fahrzeug, möglicherweise ein Audi A3, beschrieben.

Das ermittelnde Verkehrskommissariat bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zum Auto geben können, sich zu melden.

Hinweise werden von den Ermittlern telefonisch unter 0228 15-0 oder per E-Mail an vk2.bonn@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen 556.792 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24