Am 29. September wurden Bundespolizisten aufgrund einer zerschlagenen Flasche auf eine aggressive Frau aufmerksam. Der zuständige Richter bestätigte den Gewahrsam.
Aggressive Frau am Hauptbahnhof: Bundespolizei vollzieht Gewahrsam

Hagen (ost)
Am 29. September wurden Beamte der Bundespolizei auf eine aggressive Frau aufmerksam, nachdem sie eine Flasche zerbrochen hatte. Nachdem sie die Polizisten beleidigt hatte, widersetzte sie sich den Maßnahmen der Bundespolizei. Der zuständige Richter bestätigte die Inhaftierung.
Gegen 08:15 Uhr wurden Einsatzkräfte am Hauptbahnhof Hagen aufgrund eines lauten Geräuschs aufmerksam. Auf dem Vorplatz entdeckten die Beamten eine zerschlagene Glasflasche. Ein 53-jähriger Zeuge wies auf eine Frau hin, die die Flasche zuerst in Richtung einer Gruppe von Personen geworfen und sich dann in Richtung Innenstadt entfernt haben soll. Nach einer kurzen Verfolgung forderten die Polizisten die 36-jährige Frau auf, stehen zu bleiben. Als sie dieser Aufforderung nicht nachkam, wurde sie von einer Beamtin am Arm gepackt und zur Dienststelle gebracht. Zuerst ließ sie dies zu, aber dann wehrte sie sich gegen die Richtung und ließ sich fallen. Die Beamten ergriffen beide Arme der Angreiferin und brachten sie zur Dienststelle. Dabei schrie die obdachlose Frau unverständliche Worte und beleidigte die Beamten.
In den Diensträumen fanden die Polizisten neben einem Personalausweis auch Betäubungsmittel, die sie beschlagnahmten. Nach einer Belehrung äußerte sich die Beschuldigte nicht zu den Vorwürfen und beruhigte sich auch nicht. Der zuständige Richter am Amtsgericht Hagen bestätigte die vorgeschlagene Inhaftierung zur Verhinderung weiterer Straftaten, woraufhin die Bundespolizisten die Deutsche in Gewahrsam nahmen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 0,12 Promille.
Durch den Flaschenwurf wurde niemand verletzt. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und sicherte die Videoaufzeichnung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle erfasst, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle sank jedoch von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und stieg auf 57.879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer und 6.757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Tendenz, aber liegt immer noch etwas darunter.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








