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Ahaus: Kreis Borken – Überregionale Kontrollaktion

Polizei zieht positive Bilanz. Autofahrer mit falschen Kennzeichen gestoppt, mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Foto: unsplash

Kreis Borken (ost)

Nach einer Fahrzeugkontrolle wurde ein PKW sichergestellt – so endete die Fahrt für einen Autofahrer am Donnerstag in Ahaus. Der Grund: Der Fahrer war mit einem Fahrzeug unterwegs, das falsche Kennzeichen hatte. Da es Zweifel an der Eigentümerschaft des Fahrzeugs gab, beschlagnahmten die Beamten das Auto. Es wurden mehrere Strafverfahren wegen Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Fahren ohne Zulassung eingeleitet.

Dies war nur eine von mehreren Überprüfungen, die im Rahmen einer erneuten überregionalen Schwerpunktkontrolle aufgefallen sind. Das Ziel dieser länderübergreifenden Maßnahme war die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität.

Neben mobilen Kontrollen errichteten die Einsatzkräfte der Kreispolizeibehörde Borken eine feste Kontrollstelle in Ahaus-Alstätte am Alstätter Brook. Insgesamt überprüften sie dort gemeinsam mit dem Hauptzollamt 137 Fahrzeuge und 187 Personen.

Bei sechs Personen stellten die Beamten Verstöße im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln fest. Die geringen Mengen der Substanzen wurden vom Zoll sichergestellt. Drei Autofahrer waren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs. Zwei weitere Fahrer hatten keine gültige Fahrerlaubnis – dies führte zu entsprechenden Strafanzeigen. (jh)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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