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Ahaus: Polizei zieht Bilanz zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

In der vergangenen Woche wurden 20 Verkehrsteilnehmer unter Einfluss von Alkohol oder Drogen erwischt. Die Polizei leitete entsprechende Verfahren ein.

Foto: Depositphotos

Kreis Borken (ost)

Ein Autofahrerin war am Mittwochnachmittag (30.09.2026) in Ahaus unterwegs, mit einem Atemalkoholwert von 2,32 Promille. Die Polizei kontrollierte die Frau aufgrund ihrer auffälligen Fahrweise, nachdem sie zuvor Schlangenlinien gefahren war. Beim Aussteigen aus dem Auto schwankte die Frau. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab den genannten Wert. Ein Arzt entnahm ihr auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Die Polizei leitete ein entsprechendes Strafverfahren ein und untersagte die Weiterfahrt.

In der vergangenen Woche wurden insgesamt 20 Verkehrsteilnehmer von der Polizei festgestellt, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen am Straßenverkehr teilnahmen. In allen Fällen entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Die Beamten leiteten entsprechende Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Im Nordkreis wurden in Gronau ein und in Ahaus drei Autofahrer unter Alkoholeinfluss festgestellt. In Ahaus waren zwei, in Stadtlohn einer und in Gronau vier Fahrer unter Drogeneinfluss. In Bocholt wurden zwei Autofahrer unter Alkoholeinfluss erwischt. Dort standen drei Fahrer unter Drogeneinfluss, ebenso drei in Borken und einer in Isselburg.

Die Polizei warnt erneut eindringlich: Finger weg von Alkohol und Drogen! Wer berauscht am Straßenverkehr teilnimmt, gefährdet sich und andere – unabhängig davon, ob man mit dem Auto, dem Pedelec, dem Fahrrad oder einem E-Scooter unterwegs ist. Schon geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Es drohen empfindliche Strafen oder der Entzug der Fahrerlaubnis. In vielen Fällen ist eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erforderlich. (sb)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, wovon 63352 gelöst wurden. Es gab insgesamt 56367 Verdächtige, darunter 49610 Männer, 6757 Frauen und 16655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73917, wobei 65532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 57879, darunter 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73917 Fälle – ist Nordrhein-Westfalen ein Hotspot für Drogenkriminalität.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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