Eine betrunkene Fahrerin in Hamm-Heesen fuhr in Schlangenlinien und griff Polizisten an, die eine Blutprobe nehmen wollten.
Ahlen: Alkoholisierte Autofahrerin leistet Widerstand

Warendorf (ost)
Am Samstag (11.04.2026) um etwa 23.10 Uhr haben Zeugen gemeldet, dass ein Auto auf der Münsterstraße in Hamm-Heesen in auffälligen Schlangenlinien fuhr und mehrmals in den Gegenverkehr geriet. Die Polizei konnte das Fahrzeug an der Von-Staden-Straße in Ahlen stoppen. Eine 25-jährige Frau aus Ahlen saß am Steuer. Die Polizisten stellten fest, dass sie stark betrunken war. Als sie die Frau zur Blutentnahme zur Wache bringen wollten, griff sie einen Polizisten an und trat ihm ins Gesicht. Sie widersetzte sich den weiteren Maßnahmen und verletzte einen anderen Beamten leicht. Die Polizisten brachten sie zur Polizeiwache in Ahlen, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Danach wurde sie in Gewahrsam genommen. Der verletzte Beamte musste ärztlich behandelt werden und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Der andere Beamte blieb im Dienst. Gegen die Frau aus Ahlen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532 an. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg 2023 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Drogenfällen im Jahr 2023, die 73.917 Fälle verzeichnete, ist Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








