Ein 31-jähriger Lokführer wird wegen Alkoholverdachts gestoppt, was zu Zugausfällen und über 18 Stunden Verspätung führt.
Ahlen: Bundespolizei stoppt alkoholisierten Lokführer

Ahlen (ost)
Am Mittwochnachmittag (8. Oktober) haben Einsatzkräfte der Bundespolizei einen vermutlich betrunkenen Lokführer eines Güterzuges daran gehindert, weiterzufahren.
Der 31-jährige Triebfahrzeugführer stoppte den Güterzug zwischen Heessen und Ahlen eigenmächtig und war danach weder für den Fahrdienstleiter noch für die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn erreichbar. Als ein Lokführer eines langsam vorbeifahrenden Zuges den Verdacht äußerte, informierte die Notfallleitstelle die Bundespolizei.
Bevor die Einsatzkräfte eintrafen, setzte der 31-Jährige jedoch seine Fahrt fort und hielt erneut im Bereich des Güterbahnhofs Ahlen an. Dort verließ er den Zug. Der offensichtlich betrunkene Lokführer wurde vom Notfallmanager der Deutschen Bahn im Nahbereich gefunden und an die Bundespolizeibeamten übergeben. Diese untersagten die Weiterfahrt und leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den niederländischen Staatsangehörigen, der für ein privates Transportunternehmen arbeitete, wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ein. Eine Blutprobe wurde entnommen.
Ein Ersatz-Triebfahrzeugführer übernahm den abgestellten Güterzug. Aufgrund des Vorfalls war die Bahnstrecke zeitweise komplett gesperrt. Dadurch erlitten 26 Züge insgesamt 1124 Minuten Verspätung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17437 Fälle (2.74%) und auf Autobahnen wurden 6889 Unfälle verzeichnet (1.08%). Die Anzahl der Getöteten belief sich auf 450, während 11172 Personen schwer verletzt wurden und 68000 Personen leicht verletzt wurden.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








