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Ahlen: Fluchtversuch endet mit zerstörter Glastür

Ein Ladendieb verursachte in Ahlen bei seinem Fluchtversuch einen Schaden an einer Glastür. Mitarbeiter hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Foto: unsplash

Warendorf (ost)

Am Montag (11.05.2026) um 17.20 Uhr ereignete sich ein Diebstahl in einem Supermarkt an der Warendorfer Straße in Ahlen. Als der Langfinger das Geschäft verlassen wollte, wurde er von Angestellten des Ladens angesprochen. Der Dieb versuchte zu flüchten, dabei ging eine Glastür im Eingangsbereich zu Bruch. Die Mitarbeiter konnten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Es handelte sich um einen 40-jährigen deutschen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz, der der Polizei bereits bekannt war. Bei der Durchsuchung fanden die Polizeibeamten einen ausziehbaren Schlagstock, Pfefferspray und verdächtige Substanzen, die Betäubungsmittel sein könnten. Die sichergestellten Gegenstände wurden beschlagnahmt und die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den 40-Jährigen ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität gemeldet, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49610 auf 51099 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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