Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Ahlen: Unfall mit nicht versichertem E-Roller

Ein 49-jähriger Mann unter Drogeneinfluss fuhr in Ahlen in den Graben. Polizei entnahm Blutprobe und stellte den Roller sicher.

Foto: Depositphotos

Warendorf (ost)

Am Samstag, den 23.05.2026, um 09.05 Uhr hat eine Autofahrerin gemeldet, dass ein E-Roller auf der Heessener Straße in Ahlen in Schlangenlinien fährt. Bevor die Polizei eintraf, fuhr der 49-jährige Fahrer aus Hamm in den Straßengraben. Er blieb dabei unverletzt. Bei der Überprüfung des Fahrers ergaben sich Anzeichen von Drogenkonsum. Ein Schnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten. Deshalb wurde dem Mann aus Hamm eine Blutprobe entnommen. Es wurde auch festgestellt, dass der E-Roller nicht versichert war und technische Änderungen vorgenommen wurden. Diese Änderungen führten dazu, dass grundsätzlich eine Fahrerlaubnis erforderlich gewesen wäre, um dieses Fahrzeug zu führen. Der 49-jährige Mann aus Hamm besaß jedoch keine solche Erlaubnis. Es wurden entsprechende Ermittlungen eingeleitet und der E-Roller wurde beschlagnahmt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 56.367 auf 57.879. Von diesen Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtunfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24