Die Sendung berichtet über einen Raubüberfall auf einen Juwelier in Bielefeld aus dem Jahr 2024 und bittet um Zeugenhinweise.
Aktenzeichen xy … ungelöst in Bielefeld

Bielefeld (ost)
SI / Bielefeld / Mitte – Am Mittwoch, den 29.07.2026, wird das ZDF eine Episode von „Aktenzeichen xy-ungelöst“ ausstrahlen, in der unter anderem ein Raubüberfall auf einen Juwelier in Bielefeld aus dem Jahr 2024 vorgestellt wird.
Die Kriminaloberkommissarin Kira Dickenhorst aus Bielefeld führt die Ermittlungen in diesem Fall und wird in der Sendung darüber berichten. Sie hofft auf weitere Zeugenhinweise zu den beiden Verdächtigen durch die landesweite Ausstrahlung.
Der Überfall ereignete sich am Dienstag, den 23.07.2024, in einem Juweliergeschäft an der August-Bebel-Straße, zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und der Paulusstraße.
Die Räuber betraten das Geschäft am Dienstagmorgen um 11:06 Uhr und blieben etwa vier Minuten dort. Einer der Täter bedrohte und schlug einen damals 26-jährigen Angestellten, während der andere Schmuck aus den Vitrinen in eine schwarze Sporttasche steckte. In der Zwischenzeit übten beide Täter Druck auf den Angestellten in einem Nebenraum aus.
Danach verließen sie das Geschäft und flüchteten in Richtung Werner-Bock-Straße und Markgrafenstraße.
Zwei Zeugen verfolgten die Täter, verloren sie jedoch aus den Augen.
Die Täter wurden bei der Tat von mehreren Überwachungskameras im Verkaufsraum aufgezeichnet.
Fotos der beiden Verdächtigen finden Sie auf der Fahndungswebsite NRW:
https://polizei.nrw/fahndung/210950
Beide Männer sollen zwischen 20 und 35 Jahren alt sein und ungefähr 180 cm groß. Sie trugen schwarze Sturmhauben und eine schwarze Sporttasche von Under Armour.
Ein Verdächtiger trug einen blauen Kapuzenpullover von Adidas, eine schwarze Trainingshose von Nike, rote Handschuhe und weiße Sneaker.
Der zweite Verdächtige trug eine schwarze Jacke, eine schwarze Hose, schwarze Handschuhe und weiße Sneaker. Er hatte ein Tattoo am linken Handgelenk.
Die Polizei Bielefeld gab bereits am nächsten Tag einen Zeugenaufruf heraus. Nachdem alle Ermittlungsmöglichkeiten erschöpft waren, suchten die Ermittler mit einem Gerichtsbeschluss mithilfe einer öffentlichen Fahndung nach den beiden Tätern. Nach der Veröffentlichung am 16.04.2025 gab es noch keine Hinweise, die zur Festnahme der Männer führten.
Der Fall soll nun durch die Teilnahme an der Sendung Aktenzeichen xy … ungelöst einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Während der Sendung am 29.07.2026 um 20:15 Uhr wird ein Hinweistelefon eingerichtet sein. Sie können die Ermittler während dieser Zeit unter der 0521/545-1110 erreichen. Außerhalb der Sendung nimmt das Kriminalkommissariat 13 Hinweise unter der 0521/545-0 entgegen.
1. Meldung, 24.07.2026, 13:22 Uhr: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/5829909
2. Öffentlichkeitsfahndung, 16.04.2026, 14:40 Uhr: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/6014931
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








