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Aktuelle Blaulichtmeldungen am 09.07.2026 in Nordrhein-Westfalen

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Nordrhein-Westfalen vom 09.07.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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09.07.2026 – 07:10

POL-SI: Laute Musik mündet in Schlägerei - Nachbarschaftsstreit: Das neue Thema bei "Bitte folgen", der Bürgersprechstunde der Polizei bei Radio Siegen -#polsiwi

Siegen / Siegen-Wittgenstein (ost)

Ein warmes Wochenende geht zu Ende. Auch für die Polizei. Sie wurden insgesamt zu 85 Ruhestörungen im gesamten Kreis gerufen. Und in manchen Fällen endete es nicht nur bei der Ruhestörung, sondern es kam zu handfesten Auseinandersetzungen im weiteren Verlauf (als Beispiel für das letzte Juni-Wochenende).

Nachbarschaftsstreit - das Thema der nächsten Bürgersprechstunde der Polizei bei Radio Siegen am Mittwoch, den 15. Juli, zur üblichen Zeit zwischen 10 und 12 Uhr.

Im besten Fall hat man ein harmonisches und gutes Verhältnis zum Nachbarn. Die Polizei erlebt das beispielsweise immer wieder, wenn aufmerksame Nachbarn sich melden und Hinweise geben, zum Beispiel bei verdächtigen Personen. Doch es gibt, wie das Beispiel Ruhestörungen zeigt, auch nicht so harmonische Fälle. Es kann um den Streit um Astschnitt, Laubbläser- oder Rasenmäherlärm, Parkverstöße des Nachbarn oder den Streit ums Schneeschieben gehen.

Oftmals ist die Polizei dann Ansprechpartner, auch wenn sie nicht originär zuständig ist. Diese Zuständigkeit liegt jedoch vor, wenn Straftaten im Raum stehen: Beleidigungen, Sachbeschädigungen, Bedrohungen oder sogar Gewaltdelikte.

In der Bürgersprechstunde möchte die Polizei über ihre Erfahrungen zu dem Thema sprechen, aber auch Informationen und Ratschläge geben, wie man sich im Falle einer Streitigkeit verhalten sollte. Was ist erlaubt und was nicht? Wie sieht die Rechtslage aus?

Mit im "Studio": Neben dem Pressesprecher der Polizei, Stefan Pusch, ist auch Polizeihauptkommissar Alexander Caspari dabei, der in seiner langjährigen Wachdiensttätigkeit bereits Fälle von Einsätzen mit Nachbarschaftsstreitigkeiten erlebt hat.

Wer Fragen zu diesem Thema hat, kann diese auf den bekannten "Social-Media-Kanälen" von Radio Siegen sowie der Kreispolizeibehörde stellen. Auch per E-Mail kann man sich über die E-Mail-Adresse oeffentlichkeitsarbeit.siegen-wittgenstein@polizei.nrw.de an die Polizei wenden.

Während der Sendung besteht wie immer auch die Möglichkeit, den beiden Beamten Fragen zu stellen. Zusammen mit der Moderatorin von Radio Siegen, Ann-Christin Schmidt, freuen sich die beiden auf eine informative und lebhafte Sendung.

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Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0271 - 7099 1222
E-Mail: pressestelle.siegen-wittgenstein@polizei.nrw.de
https://siegen-wittgenstein.polizei.nrw/

09.07.2026 – 07:07

POL-SI: Zwei Versammlungsaufzüge durch die Siegener Innenstadt -#polsiwi

Siegen (ost)

Am Freitagnachmittag (10. Juli) sind zwei Demonstrationen in der Innenstadt von Siegen geplant. Es wird mit Verkehrsbehinderungen gerechnet.

Zunächst wird eine Demonstration von "Fridays for Future" stattfinden. Das Thema der Versammlung lautet "Klimaschutz: Reiche? Es reicht! - Gasausstieg jetzt!, Rücktritt Katharina Reiche." Der Start ist um 15:00 Uhr am Kornmarkt in Siegen. Die Route führt von der Oberstadt über die Kölner Straße, das Kölner Tor und die Bahnhofstraße zum ZOB. Anschließend geht es weiter über die Freudenberger Straße (Hufeisenbrücke) zur Fischbacherbergstraße, dann über die Straße "An der Alche" zur Weststraße. Die Abschlussveranstaltung wird gegen 16:15 Uhr erwartet. Es werden etwa 150 Teilnehmer erwartet.

Die zweite Versammlung beginnt um 17:00 Uhr am Campus des Unteren Schlosses. Das Thema ist der 31. Jahrestag des Genozids von Srebrenica. Es handelt sich um einen Schweigemarsch. Die Route führt über die Kölner Straße, das Kölner Tor, die Sandstraße bis zur Ecke Reichswald. Von dort geht es weiter über die Europastraße (ehemals Hindenburgstraße) um den ZOB herum zur Bahnhofstraße und dann zum Abschlussort "Siegbrücke". Die Veranstaltung wird bis etwa 18:15 Uhr dauern. Der Anmelder erwartet etwa 250 Teilnehmer.

Die Polizei wird beide Versammlungen begleiten. Während der Demonstrationen kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Es wird empfohlen, den Bereich während der Versammlungszeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu umgehen.

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Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0271 - 7099 1222
E-Mail: pressestelle.siegen-wittgenstein@polizei.nrw.de
https://siegen-wittgenstein.polizei.nrw/

09.07.2026 – 06:55

POL-MK: Geschwindigkeitskontrollen an acht Stellen

Märkischer Kreis (ost)

Am Mittwoch, dem 08.07.2026, führte die Polizeibehörde Märkischer Kreis Radarkontrollen im Kreisgebiet durch. Insgesamt passierten acht Messstellen 1.802 Fahrzeuge. Die Beamten verhängten 161 Verwarnungen und erstellten 17 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Es wurden keine Fahrverbote verhängt.

Im Neuenrade-Küntrop wurden auf der Küntroper Straße am Morgen 464 Fahrzeuge gemessen. Es gab sieben Verwarnungen und eine Anzeige. Ein Fahrzeug mit MK-Kennzeichen wurde mit 72 km/h bei erlaubten 50 km/h erwischt. Am Drostenfeld in Neuenrade wurden kurz darauf 91 Messungen durchgeführt und drei Verwarnungen ausgestellt. Der Spitzenreiter (Pkw, MK) erreichte 66 km/h statt der erlaubten 50 km/h.

In Hemer überprüften die Beamten auf der Urbecker Straße 117 Fahrzeuge in einer 30er-Zone. Elf Fahrer waren zu schnell, der Höchstwert lag bei 46 km/h (Pkw, MK).

Die Polizei registrierte besonders viele Verstöße in Menden. In der Straße "Ob dem Lahrtal" wurden 222 Fahrzeuge gemessen. Die Bilanz: 63 Verwarnungen und sieben Anzeigen in einer Tempo-30-Zone. Ein Fahrzeug aus dem Märkischen Kreis wurde mit 56 km/h erwischt. Auf der Bachstraße wurden am Nachmittag 240 Messungen durchgeführt, die zu 29 Verwarnungen und vier Anzeigen führten. Der höchste Wert betrug 51 km/h bei erlaubten 30 km/h (Pkw, MK).

Die höchste absolute Geschwindigkeitsüberschreitung des Tages wurde in Schalksmühle erfasst. Auf der Hälverstraße passierten 470 Fahrzeuge die Messstelle. Die Beamten stellten 20 Verwarnungen aus und schrieben drei Anzeigen. Ein Lkw bis 3,5 Tonnen mit Wuppertaler Kennzeichen (W) raste mit 74 km/h durch die geschlossene Ortschaft (erlaubt 50 km/h).

Zuletzt folgten Kontrollen in Lüdenscheid. Im Olpendahl wurden bei 62 Fahrzeugen vier Verwarnungen fällig, die Spitze lag bei 46 km/h im 30er-Bereich (Pkw, MK). An der Messstelle "Zum Weißen Pferd" kontrollierte die Polizei 136 Fahrzeuge. Das Ergebnis waren 24 Verwarnungen und zwei Anzeigen. Der unrühmliche Höchstwert lag auch hier bei 51 km/h statt der erlaubten 30 km/h (Pkw, MK).

Die Polizei kündigt an, die Kontrollen zur Senkung des Geschwindigkeitsniveaus ungemindert fortzusetzen.

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Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis
Pressestelle Polizei Märkischer Kreis
Telefon: +49 (02371) 9199-1299
E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de
http://maerkischer-kreis.polizei.nrw

09.07.2026 – 05:53

FW Alpen: Ausgelöste Brandmeldeanlage

Alpen (ost)

Einsatzcode: BMA2

Meldung: BMA-Alarm

Datum: 08.07.2026

Zeit: 13:42 Uhr

Ort des Geschehens: Zum Wald, Alpen

Verfügbare Kräfte: Alpen Einheit

Ein Melder der Brandmeldeanlage wurde durch einen technischen Fehler ausgelöst, was zur Alarmierung der Alpen Einheit führte. Ein Team überprüfte den Bereich mit einer Wärmebildkamera. Es wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

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Freiwillige Feuerwehr Alpen
E-Mail: presse@feuerwehr-alpen.de
Homepage: https://www.feuerwehr-alpen.de

09.07.2026 – 04:30

BPOLP Potsdam: Bundespolizei zieht Bilanz für 2025

Potsdam (ost)

Zuerst die erfreulichen Nachrichten: Insgesamt wurden im Jahr 2025 von der Bundespolizei genau 604.695 Straftaten im Zuständigkeitsbereich registriert - ein Rückgang um 5,8 Prozent. Vor allem Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz nahmen ab. Diese gingen um 21,4 Prozent auf 194.674 Fälle zurück.

Dennoch gibt es keinen Grund zur Entwarnung, denn es gab einen Anstieg, unter anderem bei Gewaltdelikten im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei. Diese stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent an. In diesem Zusammenhang nahmen auch tätliche Angriffe gegen Einsatzkräfte um 6,6 Prozent zu. Sexualdelikte blieben mit 2.822 Feststellungen auf etwa gleichem Niveau wie im Vorjahr.

Erfolgreiche Fahndungen und Rückgang bei unerlaubten Einreisen in Verbindung mit Grenzkontrollen

Im Jahr 2025 konnte die Bundespolizei 333.930 gesuchte Personen identifizieren, das entspricht durchschnittlich 915 Personenfahndungstreffer pro Tag - ein Plus von 16,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ebenso stiegen die Sachfahndungstreffer im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 Prozent an. Darüber hinaus wurden täglich durchschnittlich rund 61 offene Haftbefehle vollstreckt. Auch die Zahl der unerlaubten Einreisen ging deutlich zurück: 62.958 Feststellungen an allen Land-, Luft- und Seegrenzen, was einen Rückgang von knapp 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Auch die Schleusungsfälle gingen deutlich zurück - dies alles auch dank der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen.

Abschiebungen und Rückführungen

Im Jahr 2025 unterstützte die Bundespolizei die originär zuständigen Länder bei der Rückführung von 23.947 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Rückführungsmaßnahmen um 7,7 Prozent.

Besondere Ereignisse im Jahr 2025

Am 7. Mai 2025 wurden die vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen an den Landgrenzen intensiviert und die Möglichkeit, Personen mit einem vorgebrachten Asylgesuch zurückzuweisen, deutlich erweitert.

Am 12. Oktober 2025 startete europaweit das Entry/Exit System (EES) zur Erfassung der Ein- und Ausreisen von Drittstaatsangehörigen. Am 2. Dezember 2025 nahm die Bundespolizei ihre Drohnenabwehreinheit in Betrieb. In Rekordzeit wurde eine operative und flexible Einheit zur Abwehr von Drohnen aufgebaut.

Fazit

Die Bundespolizei blickt auf ein intensives und erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Ihre Arbeit hat maßgeblich dazu beigetragen, die Sicherheit in Deutschland zu gewährleisten - trotz hoher Belastung, steigender Gewaltdelikte und auch zunehmender Gewalt gegen Einsatzkräfte. Die Bilanz für das Jahr 2025 gibt einen Einblick in die tägliche Leistung der Angehörigen der Bundespolizei.

Den vollständigen Jahresbericht finden Sie unter: www.bundespolizei.de/jahresbericht2025

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Bundespolizeipräsidium
Telefon: (0331) 97 997 9410
Fax: (0331) 97 997 1010
E-Mail: presse(at)polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

09.07.2026 – 02:02

POL-MS: Sechster Castor-Transport verläuft ohne Zwischenfälle

Münster / Ahaus / Jülich (ost)

Früh am Donnerstagmorgen, den 09.07.2026, kam der sechste Castortransport ohne Probleme am Brennelemente-Zwischenlager in Ahaus an. Die Polizei Münster begleitete den Transport erneut mit Einsatzkräften, um eine sichere Durchführung zu gewährleisten. Der Start des Castors bei der Jülicher Entsorgungsgesellschaft verlief wie geplant. Es gab keine Zwischenfälle während des Transports.

Die angekündigten Versammlungen vor dem Transport fanden statt. In Jülich gab es zwei Versammlungen mit insgesamt 7 Teilnehmern. In Ahaus wurde eine Mahnwache angemeldet. Zu Spitzenzeiten waren 21 Personen vor Ort. Verkehrsmaßnahmen entlang der Transportstrecke führten vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen.

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Polizei Münster

Telefon: 0251-275-1010
E-Mail: pressestelle.muenster@polizei.nrw.de
https://muenster.polizei.nrw/

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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