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Alkoholeinfluss: Unfall und Widerstand

Ein Autofahrer verursachte einen Unfall unter Alkoholeinfluss und leistete der Polizei erheblichen Widerstand, was zu Verletzungen bei Beamten führte.

Foto: Depositphotos

Höxter (ost)

Am Donnerstag, den 23. Juli, ereignete sich ein Zusammenstoß zwischen einem Motorrad und einem Auto in Höxter. Es stellte sich heraus, dass der Autofahrer stark unter dem Einfluss von Alkohol stand. Er leistete erheblichen Widerstand gegenüber der Polizei.

Um 22.40 Uhr kam es zu dem Unfall in der Lütmarser Straße. Beide Fahrzeuge fuhren zunächst hintereinander aus der Stadt heraus, als der vorausfahrende Motorradfahrer nach rechts in die Straße „An der Steinmühle“ abbiegen wollte. Der 34-jährige Fahrer eines grauen Fords dahinter bemerkte dies nicht rechtzeitig und fuhr auf. Der 20-jährige Motorradfahrer stürzte und wurde leicht verletzt. Auch der 34-Jährige klagte über leichte Verletzungen, sein Auto war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit.

Die Polizei, die hinzugerufen wurde, bemerkte sofort Alkoholgeruch und andere typische Anzeichen bei dem Autofahrer. Eine erste Überprüfung vor Ort ergab einen Wert von etwa 1,6 Promille. Sein Führerschein wurde eingezogen und eine Blutprobe wurde angeordnet.

Während der Unfallaufnahme zeigte sich der betrunkene Autofahrer uneinsichtig und aggressiv, beleidigte die Polizeibeamten und leistete später erheblichen körperlichen Widerstand. Zwei Beamte erlitten dabei leichte Verletzungen.

Der alkoholisierte 34-Jährige konnte nur mit Mühe ins Krankenhaus gebracht werden, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Danach weigerte er sich, das Krankenhaus zu verlassen. Da er auch einem Platzverweis nicht folgte, wurde er schließlich in das Polizeigewahrsam der Wache Höxter gebracht, aus dem er am nächsten Morgen entlassen wurde. Ihn erwarten im weiteren Verlauf des Verfahrens mehrere Strafanzeigen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 556.792 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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