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Alkoholisierter E-Scooter-Fahrer stürzt in Dortmund

Ein 63-jähriger Amerikaner verletzt sich lebensgefährlich, nachdem er mit einem geparkten Auto kollidierte. Die Polizei warnt vor Alkoholkonsum im Straßenverkehr.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0232

Früh in der Nacht des 15. März wurden Rettungskräfte zu einem Verkehrsunfall mit einem E-Scooter auf der Heilgengartenstraße in Dortmund gerufen. Ein 63-jähriger Mann aus Amerika stürzte und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu.

Nach ersten Informationen fuhren der 63-Jährige und sein 56-jähriger Begleiter aus den Niederlanden mit E-Scootern die Heiligengartenstraße in westlicher Richtung. Der 63-Jährige geriet in ein Schlagloch und verlor die Kontrolle. Er kollidierte mit einem geparkten Auto und stürzte zu Boden. Dabei verletzte er sich so schwer, dass er vor Ort reanimiert werden musste. Danach wurde er ins Krankenhaus gebracht.

Während der Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht, dass der 63-Jährige den E-Scooter unter Alkoholeinfluss gefahren hatte. Daher wurde ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Das Verkehrsunfallaufnahme-Team dokumentierte den Unfall und sicherte die Spuren. Der E-Scooter wurde beschlagnahmt.

Die Polizei Dortmund warnt eindringlich vor dem Konsum von berauschenden Substanzen oder Alkohol im Straßenverkehr. Im vergangenen Jahr ereigneten sich im Stadtgebiet Dortmund und Lünen 325 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss und 154 Verkehrsunfälle unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen.

E-Scooter gelten verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeuge. Für sie gelten die gleichen Promillegrenzen wie für Autofahrer. Wer einen E-Scooter unter Alkoholeinfluss fährt, begeht ab 0,5 Promille eine Ordnungswidrigkeit. Ab 1,1 Promille gilt man rechtlich als absolut fahruntauglich und macht sich damit strafbar.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen, nämlich 73.917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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