Eine 56-jährige Frau verursachte betrunken einen Unfall beim Ausparken und beging Unfallflucht.
Alkoholunfall beim Ausparken in Wermelskirchen
Wermelskirchen (ost)
In Wermelskirchen hat eine 56-jährige Frau gestern (30.07.) beim Ausparken einen anderen Wagen beschädigt und ist dann davongefahren. Später wurde die Frau gefunden. Sie war betrunken.
Um 12:00 Uhr wurde die Polizei zu einem Parkplatz eines Discounters in der Höferhofstraße gerufen. Zeugen beobachteten, wie ein weißer SUV der Marke Kia beim rückwärts Ausparken einen Fiat beschädigte und dann einfach weiterfuhr. Als die Besitzerin des beschädigten Autos zurückkam, informierten die Zeugen sie über den Vorfall. Sie hatten sich das Kennzeichen des Kia gemerkt und konnten auch Angaben zur Fahrerin machen.
Die Polizei fand die beschuldigte Frau an ihrer Wohnadresse. Die 56-jährige Frau aus Wermelskirchen war stark betrunken. Es wurde eine Blutprobe entnommen. Ihr Führerschein wurde eingezogen und sie durfte nicht weiterfahren. Außerdem waren Schäden an ihrem Auto erkennbar.
Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf einen mittleren vierstelligen Betrag.
Die 56-jährige Frau aus Wermelskirchen muss sich unter anderem wegen Trunkenheit am Steuer und Fahrerflucht verantworten. (bw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56.367 auf 57.879. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen betrug 49.610 in 2022 und 51.099 in 2023, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6.757 auf 6.780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 in Nordrhein-Westfalen – zeigt sich, dass diese Region besonders von Drogenkriminalität betroffen ist.
2022 | 2023 | |
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Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Gesamtzahl entspricht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 450 Personen getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)