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Alsdorf: E-Scooter-Fahrer lebensgefährlich verletzt

Ein E-Scooter-Fahrer wurde in Alsdorf lebensgefährlich verletzt, als er entgegen der Fahrtrichtung auf einem Geh- und Radweg unterwegs war.

Foto: Depositphotos

Alsdorf (ost)

Ein einzelner Unfall auf der Prämienstraße hat am Dienstagnachmittag (21.07.26) zu lebensgefährlichen Verletzungen eines E-Scooter-Fahrers geführt.

Nach bisherigen Informationen fuhr der 44-jährige Mann gegen 15 Uhr mit seinem E-Scooter entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf der Prämienstraße von Alsdorf in Richtung Herzogenrath. Dabei benutzte er den kombinierten Geh- und Radweg.

Der Fahrer verlor in einem Abschnitt des Weges aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über den E-Scooter und stürzte. Er schlug mit dem Kopf auf und verletzte sich schwer. Sein Leben ist weiterhin in Gefahr.

Ein Notarzt behandelte den Verletzten vor Ort, ein Rettungswagen brachte ihn dann in ein Krankenhaus. Aufgrund des Verdachts auf Drogenkonsum wurde dem Mann im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen.

Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei NRW wurde hinzugezogen. Während der Unfallaufnahme wurde die Prämienstraße in Richtung Herzogenrath von der Würselener Straße bis zum Unfallort gesperrt. Das Verkehrskommissariat der Polizei Aachen hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. (sk)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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