Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Alt Refrath: Verfolgungsjagd mit gestohlenem Wohnmobil

Die Polizei hat in Bergisch Gladbach zwei Männer festgenommen, die mit einem gestohlenen Wohnmobil unterwegs waren und einer Polizeikontrolle entkommen sind.

Foto: Depositphotos

Bergisch Gladbach (ost)

Am Montag (09.03.) wurden in Refrath zwei Männer von der Polizei festgenommen. Die beiden waren zuvor in einem gestohlenen Wohnmobil unterwegs und hatten einer Polizeikontrolle entzogen.

Am Montagmittag, gegen 12:25 Uhr, bemerkte eine Streifenwagenbesatzung an einer Kreuzung in Bensberg ein Wohnmobil mit belgischem Kennzeichen. Die Polizisten entschieden sich dafür, das Wohnmobil zu überprüfen und folgten ihm. Auf der Saaler Straße gaben die Beamten erste Anhaltezeichen, die jedoch nicht beachtet wurden. Stattdessen beschleunigte das Wohnmobil nach einer Rechtskurve in der Nähe des „Mediterana“ in Richtung Alt-Refrath. Das Wohnmobil fuhr mit etwa 60 km/h auf der Golfplatzstraße. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt dort 30 km/h. Der Streifenwagen verfolgte das Wohnmobil mit Blaulicht und Martinshorn auf der Golfplatzstraße.

Während der Verfolgung missachtete das Wohnmobil vier rote Ampeln, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Das Wohnmobil befand sich nun auf der Dolmanstraße in Richtung Refrath. Ein Auto, das in Richtung Alt-Refrath unterwegs war, stand auf einem Abbiegestreifen, um links auf die Bernard-Eyberg-Straße abzubiegen. Das Wohnmobil fuhr daraufhin auf die Gegenfahrbahn, geriet ins Schleudern und setzte seine Flucht fort.

Auf Anforderung von Verstärkung musste das Wohnmobil mehrmals abbiegen, bis es schließlich in einer Sackgasse in der Straße Kirchplatz zum Stillstand kam.

Drei Polizisten näherten sich dem Wohnmobil, öffneten die Fahrer- und Beifahrertür, zogen zwei Männer heraus, legten sie auf den Boden und fesselten sie mit Handschellen. Sie wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht.

Im Wohnmobil befanden sich ein weiterer Mann und eine 17-jährige Jugendliche. Beide sind dem Fahrer und dem Beifahrer bekannt. Die Jugendliche war sehr aufgeregt und gab an, während der Flucht mehrmals den Fahrer gebeten zu haben anzuhalten.

Im Rahmen weiterer Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Wohnmobil am vergangenen Donnerstag (05.03.) in Köln gestohlen wurde. Gegen einen der festgenommenen Männer liegt ein offener Haftbefehl vor. Der 24-Jährige wurde daher gestern (10.03.) in eine JVA in Köln gebracht.

Der Fahrer, ein 21-jähriger obdachloser Mann, besaß keine Fahrerlaubnis. Außerdem stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Eine Ärztin entnahm ihm in einem Krankenhaus eine Blutprobe.

Dem 21-Jährigen werden verschiedene Straftaten vorgeworfen: darunter die Teilnahme an einem illegalen Autorennen, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Freiheitsberaubung. Er erschien gestern Nachmittag vor einem Haftrichter. Dieser ordnete Untersuchungshaft für den 21-Jährigen an. (bw)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24