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Altena: Flucht nach Unfall – Polizei bittet um Zeugenhinweise

Ein Kleinkraftrad-Fahrer verursachte einen Unfall und floh. Die Polizei sucht dringend Zeugen für den Vorfall.

Die Unfallstelle im Kreuzungsbereich Wilhelmstraße/ Finkenweg. Nach dem Crash zeichnete der Fahrer mit seinen durchdrehenden Reifen einen Donat auf den Asphalt und flüchtete. Foto: Polizei MK
Foto: Presseportal.de

Altena (ost)

Ein Fahrer eines Leichtkraftrades wurde am Donnerstag gegen 21.40 Uhr dabei erwischt, wie er den Finkenweg in Richtung Tal hinunterfuhr, entgegen der Einbahnstraße. Eine 27-jährige Autofahrerin stand entgegen der Fahrtrichtung links in der Bushaltestelle der Wilhelmstraße, fuhr los und bog dann rechts in den Finkenweg ab. Dort kam es zur Kollision der Fahrzeuge. Der junge Fahrer stürzte. Der Verletzte stieg wieder auf sein Roller, drehte im Kreis und fuhr in Richtung Schubertstraße davon. Die durchdrehenden Räder seines Rollers hinterließen den charakteristischen Donut-Kreis auf der Straße.

Die Polizei konnte den flüchtenden Fahrer ausfindig machen. Sie trafen den verletzten 22-Jährigen zu Hause an. Eine Notärztin versorgte ihn. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Sein Fahrzeug war nicht auffindbar. Er steht im dringenden Verdacht, das Leichtkraftrad unter Drogeneinfluss gefahren zu haben und sich unerlaubt vom Unfallort entfernt zu haben. Außerdem besitzt der 22-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis. Es gibt derzeit keine Hinweise auf das gefahrene Motorrad/ Leichtkraftrad. Der Schaden am Auto wird auf mindestens 500 Euro geschätzt.

Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfalls, insbesondere die Insassen eines anderen Fahrzeugs, die dem gestürzten Motorradfahrer geholfen haben, dann aber ebenfalls weitergefahren sind. Hinweise bitte an die Polizeiwache in Altena, Telefon 9199-0. (cris)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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