Die Kreispolizeibehörde führte am Wochenende 9 Kontrollen durch. Insgesamt wurden 2300 Fahrzeuge überprüft, mit 187 Verwarngeldern und 27 Anzeigen.
Altena: Radarkontrollen im Märkischen Kreis

Iserlohn/ Altena/ Menden/ Halver (ost)
Am Wochenende (14. bis 16. August 2026) führte die Polizeibehörde Märkischer Kreis groß angelegte Radarkontrollen im Kreisgebiet durch. Insgesamt passierten neun Messstellen rund 2300 Fahrzeuge. Die Ergebnisse: 187 Verwarnungen und 27 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Ein Autofahrer muss mit einem Fahrverbot rechnen.
Am Freitagmorgen zwischen 7.30 und 9.15 Uhr in Iserlohn-Sümmern auf der Rittershausstraße wurden bei 213 Fahrzeugen elf Verwarnungen und eine Anzeige festgestellt. Der Spitzenreiter, ein Fahrzeug aus dem Märkischen Kreis (MK), fuhr mit 51 km/h statt der erlaubten 30 km/h innerorts. Zwischen 9.40 und 12.15 Uhr in Menden auf der Spessartstraße war die Situation deutlich rasanter. Von 160 gemessenen Fahrzeugen hielten sich 24 nicht an das Tempolimit. Neben 16 Verwarnungen drohen acht Anzeigen. Ein Fahrzeug mit Bonner Kennzeichen (BN) fuhr mit 69 km/h in der 30er-Zone innerorts. Der Fahrer muss mit einem Fahrverbot rechnen.
In Altena auf der Linscheidstraße folgte am Freitagnachmittag ein Kontrollmarathon. Bei 700 gemessenen Fahrzeugen wurden zwischen 14.20 und 16.25 Uhr 87 Verwarnungen und sieben Anzeigen verhängt. Der Höchstwert lag hier bei 63 km/h in einer innerörtlichen Tempo-30-Zone (Fahrzeug aus MK). Am Abend auf der Hönnetalstraße in Hemer-Sundwig wurden bei 445 Fahrzeugen 13 Verwarnungen und eine Anzeige ausgestellt. Ein Fahrzeug mit Offenbacher Kennzeichen (OF) fiel außerorts mit 75 km/h bei erlaubten 50 km/h auf.
Der Samstag begann mit Kontrollen in Menden-Lendringsen am Bieberkamp. Von 181 Fahrzeugen waren 23 zu schnell. Zwischen 7.50 und 10.35 Uhr gab es 21 Verwarnungen und zwei Anzeigen. Ein heimisches Fahrzeug (MK) erreichte innerorts 74 km/h statt der erlaubten 50 km/h. Am Böingser Weg wurden zwischen 10.45 und 12 Uhr 30 Fahrzeuge gemessen, von denen sechs zu schnell waren (Schnellster hier: ein Fahrzeug mit MK-Kennzeichen, das 63 statt der erlaubten 30 km/h fuhr.
Am Sonntag verlagerten die Einsatzkräfte den Schwerpunkt nach Halver. Auf der B 229 in Halver-Oeckinghausen wurden am Vormittag zwischen 9.23 und 10.30 Uhr 198 Fahrzeuge gemessen. Die Beamten verhängten elf Verwarnungen und fünf Anzeigen. Ein Fahrzeug (MK) war außerorts mit 104 km/h bei erlaubten 60 km/h unterwegs. An der zweiten Messstelle auf der B 229 in Halver-Schwenke verliefen die Kontrollen zwischen 10.52 und 11.52 Uhr ruhiger. Bei 281 Fahrzeugen gab es lediglich vier Verwarnungen. Ein Fahrzeug aus Ansbach (AN) wurde außerorts mit 84 km/h statt 70 km/h gemessen. Zum Abschluss bis um 13.42 Uhr war die K 3 in Halver-Schwenke im Fokus. Innerorts passierten 106 Fahrzeuge die Messstelle. Neun Verwarnungen und zwei Anzeigen waren das Ergebnis. Den Höchstwert lieferte hier ein Motorradfahrer aus Mülheim an der Ruhr (MH) mit 82 km/h bei erlaubten 50 km/h.
Die Polizei betont: Überhöhte Geschwindigkeit ist weiterhin eine der Hauptunfallursachen. Die Kontrollen zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer werden konsequent fortgesetzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle, was 8,68% der Gesamtzahl entspricht. Außerorts (ohne Autobahnen) wurden 17.437 Unfälle registriert, was 2,74% entspricht. Auf Autobahnen ereigneten sich 6.889 Unfälle, was 1,08% der Gesamtzahl ausmacht. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








