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Altendorf: Verkehrsunfall in Essen

Ein mögliches Kfz-Rennen führte zu einem Unfall auf der Altendorfer Straße. Die Polizei sucht dringend Zeugen für weitere Informationen.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

Am Mittwochabend (8. April) ereignete sich in 45143 E.-Westviertel ein Verkehrsunfall auf der Altendorfer Straße, in der Nähe der Kreuzung ThyssenKrupp Allee. Zum Glück wurde niemand verletzt, aber es besteht der Verdacht auf ein illegales Kraftfahrzeugrennen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach ersten Untersuchungen fuhr eine 19-jährige Frau aus Mülheim an der Ruhr mit ihrem Mercedes und zwei weiblichen Mitfahrerinnen (17 und 20 Jahre alt) auf der Altendorfer Straße in Richtung Altendorf. An einer Ampel an der Hans-Böckler-Straße stand ein 20-jähriger Mann aus Essen mit seinem Golf neben ihnen. Als die Ampel grün wurde und die 19-Jährige losfuhr, blieb der Golffahrer stehen. Dann folgte er mit hoher Geschwindigkeit. An der Kreuzung zur Thyssen-Krupp Allee fuhr der Golf auf den Mercedes auf. Die genaue Unfallursache ist bisher unklar.

Alle Insassen blieben unverletzt. Der Golf war nicht mehr fahrbereit und wurde, zusammen mit dem Führerschein des 20-Jährigen, sichergestellt.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen, insbesondere eines Einzelrennens, wurden vom Verkehrskommissariat Essen aufgenommen.

Zur Klärung des Unfalls bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Insbesondere wird ein Mann gesucht, der sich zur Unfallzeit an der Haltestelle ThyssenKrupp befunden haben soll. Diese Person und andere Zeugen werden gebeten, sich telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail hinweise.essen@polizei.nrw.de zu melden. /aro

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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