Zwei Männer wurden beim Handel mit Betäubungsmitteln beobachtet. Einer wurde festgenommen, der andere entlassen, weitere Ermittlungen laufen.
Altstadt: Drogendealer festgenommen

Duisburg (ost)
Zwei Männer im Alter von 29 und 31 Jahren wurden am Donnerstagnachmittag (10. September, ab 14 Uhr) von Zivilpolizisten beobachtet, wie sie im Bereich des Kantparks und später am Karmelplatz (Innenhafen) mit Betäubungsmitteln handelten.
Die Polizeibeamten sahen, wie der 29-jährige und der 31-jährige Mann Geld und Drogen mit anderen Personen austauschten. Als sie die Beamten bemerkten, versuchten sie in Richtung Schwanentor zu fliehen. Die Polizisten kontrollierten die beiden Männer, während ein anderes Polizeiteam in der Nähe eine erhebliche Menge Kokain in einem Gebüsch fand, das von den Verdächtigen versteckt worden war.
Bei der Durchsuchung des 31-Jährigen entdeckten die Beamten eine niedrige vierstellige Summe Bargeld, Marihuana, Haschisch und ein Mobiltelefon. Der 29-Jährige hatte eine mittlere dreistellige Summe Bargeld, Cannabis und ein Handy bei sich. Alles wurde beschlagnahmt.
Aufgrund des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge wurden die beiden Männer vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ ein Richter am Amtsgericht Duisburg Durchsuchungsbeschlüsse für ihre Wohnungen. Es wurden keine weiteren Drogen gefunden.
Am 11. September 2026 erließ das Amtsgericht Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einen Haftbefehl gegen den 31-Jährigen. Der 29-Jährige wurde freigelassen. Beide müssen sich einem Strafverfahren stellen. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 24 dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich und 6757 weiblich, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023, die 73917 Fälle verzeichnete, liegt Nordrhein-Westfalen nahe an dieser Zahl.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








