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Altstadt: Zelte und Anhänger beschmiert und beschädigt

Unbekannte beschmierten und beschädigten Areale am Springwall im Zusammenhang mit Kinderfest. Polizei sucht Zeugen nach antisemitischer Straftat.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am späten Samstagabend (19. September) zwischen 23:15 und 23:35 Uhr haben Unbekannte mehrere Bereiche in der Nähe eines religiösen Gemeindehauses am Springwall beschmiert und beschädigt, die mit dem Kinderfest in Verbindung standen, das am Sonntag (20. September) stattfand.

Die Situation im Detail:

Zwei Angestellte eines Sicherheitsunternehmens, das für die Überwachung der Zelte und Anhänger zuständig war, trafen in einem Zelt auf dem Veranstaltungsgelände auf zwei Jugendliche, die sich dort unbefugt aufhielten. Als sie die beiden ansprachen, ergriffen sie die Flucht in Richtung Philosophenweg. Das Sicherheitspersonal informierte daraufhin die Polizei.

Die Beamten begaben sich auf die Suche nach Spuren und wurden schnell fündig: Insgesamt stellten sie fest, dass Hakenkreuze, beleidigende Aussagen, Zahlen, Buchstaben und Darstellungen des männlichen Geschlechtsteils an Anhängern und in den Zelten angebracht wurden. Zudem wurde bei einer schriftlichen Äußerung eine antisemitische Straftat festgestellt.

Das Sicherheitspersonal beschrieb den Einsatzkräften die Täter als etwa 16 bis 17 Jahre alt, ungefähr 1,80 Meter groß mit dunklen Haaren. Eine Person trug schwarze Kleidung, die andere einen weißen Pullover und eine schwarze Hose.

Der Staatsschutz Duisburg hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung, Volksverhetzung und Verwendung von Symbolen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen zu den beiden Jugendlichen haben, sich unter der Telefonnummer 0203 2800 bei der Polizei zu melden.

Die Symbole wurden nach der Anzeigenaufnahme unkenntlich gemacht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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