Am gestrigen Sonntag führten die Löschzüge Amern, Brüggen und Dülken eine gemeinsame Einsatzübung durch, um die Zusammenarbeit zu trainieren und einsatztaktische Abläufe zu festigen. Das Übungsszenario umfasste einen Verkehrsunfall mit einem Waldbrand, den die Einsatzkräfte zeitgleich bewältigen mussten.
Amern: Gemeinsame Einsatzübung der Löschzüge

Schwalmtal (ost)
Am Sonntag, dem 12. Juli 2026, führten die Feuerwehreinheiten Amern, Brüggen und Dülken eine gemeinsame Übung in den Bereichen Heidkamp, Frankenweg und Harikseeweg durch. Das Ziel war es, die Zusammenarbeit der Einheiten in einer komplexen Einsatzsituation unter realistischen Bedingungen zu trainieren und taktische Abläufe zu festigen.
Das Szenario der Übung begann mit einem inszenierten Verkehrsunfall, bei dem ein Auto mit einem Baum kollidierte und eine Person im Fahrzeug eingeklemmt wurde. Daraus resultierte ein Waldbrand, der auf ein angrenzendes Stoppelfeld übergriff.
Die Einsatzkräfte mussten mehrere Situationen gleichzeitig bewältigen und ihr Vorgehen über mehrere Phasen hinweg koordinieren.
Die Feuerwehreinheit Amern war für die technische Rettung der verunfallten Personen zuständig. Gleichzeitig bekämpfte die Einheit Brüggen den Waldbrand, während die Einheit Dülken die Ausbreitung des Feuers auf dem Stoppelfeld verhinderte und die Sicherheit eines gefährdeten Bauwagens gewährleistete. Zudem wurde eine lange Wasserleitung aufgebaut und die Einsatzmaßnahmen zentral koordiniert.
Alle beteiligten Einheiten erreichten erfolgreich die Übungsziele. Anschließend wurden die einzelnen Abschnitte der Übung besprochen und die gewonnenen Erkenntnisse gemeinsam ausgewertet.
Die Feuerwehr dankt allen beteiligten Einsatzkräften für ihren Einsatz sowie der Bevölkerung für ihr Verständnis während der Übung.
Schwalmtal, 13. Juli 2026
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








