Akribische Ermittlungen führten zur Festnahme eines 21-jährigen Deutschen nach einem versuchten Tötungsdelikt auf einem Schützenfest. Die Untersuchungshaft wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve angeordnet.
Angriff auf Schützenfest: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Rheinberg/Duisburg (ost)
Gründliche Untersuchungen führten die Kriminalpolizei in Duisburg im Fall eines versuchten Tötungsdelikts auf einem Schützenfest in Rheinberg am 1. August zu einem 21-jährigen deutschen Verdächtigen.
Am 3. August berichteten wir über den Vorfall: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/6326577
Polizistinnen und Polizisten der Mordkommission in Duisburg nahmen den 21-jährigen Verdächtigen am Montag (10. August) an seinem Arbeitsplatz fest und durchsuchten mit einem richterlichen Beschluss die Wohnung des Verdächtigen und die eines Freundes.
Ein Richter des Amtsgerichts Moers erließ am Dienstag (11. August) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve – Zweigstelle Moers einen Haftbefehl gegen den 21-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung.
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 11 zu den Hintergründen und möglichen weiteren Tätern dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 Männer und 75 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








