Drei Unbekannte attackieren Fußgänger, Geschädigter leicht verletzt, Polizei bittet um Hinweise
Angriff in Hürth – Zeugensuche

Hürth (ost)
Verletzter leicht verletzt
Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht derzeit nach drei unbekannten Personen im Alter von 20 bis 25 Jahren, die in der Nacht zum Montag (5. Oktober) einen Fußgänger (42) in Hürth angegriffen haben sollen. Die Täter waren zwischen 175 und 180 Zentimeter groß, sollen dunkel gekleidet gewesen sein und alle eine Kappe getragen haben. Zwei von ihnen sollen dunkle Haare und einer blonde Haare gehabt haben. Hinweise werden von den Ermittlern des Kriminalkommissariats 23 unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Um 3.45 Uhr alarmierte der Geschädigte die Polizei. Drei Männer sollen den 42-Jährigen in der Talmühlenstraße und der Straße “Clementinenhof” angesprochen, versucht haben, ihn anzufassen und ihn geschlagen haben, als er sich verteidigte. Anschließend seien sie geflohen, wobei der Geschädigte leicht verletzt wurde.
Die alarmierten Polizeikräfte begaben sich zum Tatort, suchten nach Verdächtigen, dokumentierten den Vorfall und sicherten Spuren. Der leicht verletzte Mann wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Beamtinnen erstatteten eine Strafanzeige. (sc)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 wurden 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige verzeichnet. Darüber hinaus stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








