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Anlagebetrug in Rheine

Ein 51-jähriger Mann wurde Opfer von Betrügern, die eine lukrative Geldanlage versprachen. Trotz anfänglicher Investitionen in fünfstelliger Höhe gab es angebliche Komplikationen bei der Auszahlung.

Foto: unsplash

Rheine (ost)

Ein Mann aus Rheine, 51 Jahre alt, wurde Opfer von Betrügern, die in Anlagen investierten. Im Februar stieß der Mann auf eine Werbung für eine Investitionsmöglichkeit im Internet, die eine lukrative Geldanlage versprach. Er gab seine persönlichen Daten und seine Handynummer an. Kurz darauf wurde er von einem vermeintlichen Analysten kontaktiert. Er investierte zunächst einen kleinen Geldbetrag im dreistelligen Bereich. Die Beträge stiegen kontinuierlich an, so dass der Mann mittlerweile einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag investiert hatte. Der scheinbare Depotstand des Mannes, den er jederzeit überwachen konnte, betrug sechsstelligen US-Dollar. Als der 51-Jährige sein Geld abheben wollte, traten immer wieder angebliche Komplikationen auf. Er wurde misstrauisch und erstattete Anzeige. Die Polizei warnt vor der Masche des Anlagebetrugs. Immer wieder werden Menschen mit vermeintlich sehr attraktiven Angeboten angelockt. Zuerst sollen sie nur kleine Beträge investieren. Dann werden sie gedrängt, immer größere Summen zu investieren, die angeblich schnell wachsen. Lassen Sie sich nicht von solchen Versprechungen auf angeblichen Anlageplattformen verführen! Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es höchstwahrscheinlich Betrug! Weitere wichtige Informationen und Tipps zum Thema Anlagebetrug finden Sie auf unserer Website: https://steinfurt.polizei.nrw/artikel/betrueger-locken-opfer-mit-falschen-online-geldanlagen

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der gemeldeten Fälle von 29667 im Jahr 2022 auf 21181 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 gemeldeten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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