Eine 72-jährige Radfahrerin wurde von einem BMW erfasst, verletzte sich leicht am Kopf und der Unfallverursacher fuhr einfach weiter.
Anröchte: Autofahrer rammt 72-Jährige vom Fahrrad und fährt einfach weiter

Anröchte (ost)
Am Donnerstagmittag ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einem Autofahrer und einer 72-jährigen Radlerin. Die Dame aus Anröchte fuhr arglos mit ihrem Fahrrad die Kliever Straße in Anröchte entlang, als sie plötzlich von einem hinter ihr fahrenden BMW erfasst wurde, zu Boden fiel und sich leicht am Kopf verletzte. Anstatt anzuhalten, setzte der Unfallverursacher seine Fahrt einfach fort. Während der polizeilichen Unfallaufnahme tauchte der BMW dann plötzlich wieder am Unfallort auf. Im Gegensatz zum 59-jährigen vermeintlichen Unfallfahrer aus Anröchte war seine Schwiegertochter jedoch sehr aufmerksam und bemerkte die frischen Schäden am Fahrzeug sofort. Daraufhin kehrte sie gemeinsam mit ihrem Schwiegervater um. Auf Nachfrage der Polizei gab der Autofahrer an, dass er keinen Unfall bemerkt habe. Die Beweislage war jedoch eindeutig, weshalb ihn nun ein Strafverfahren wegen Fahrerflucht erwartet. Sein Führerschein wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eingezogen.
Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02941/91000 bei der Polizei in Lippstadt zu melden oder die nächstgelegene Polizeidienststelle aufzusuchen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus mit 556792 Fällen (87.36%). Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








